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Das Toposcop auf dem St. Stephansthurme in Wien : ein Instrument, durch das die Thurmwärter in den Stand gesetzt werden, den Ort einer Feuersbrunst stets, bey Tag wie bey Nacht, mit gleicher Sicherheit anzusagen
Entstehung
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Da, wie oben S. ig gesagt wurde, die Aussichten vonsämmtlichcn vier Fenstern zusammen L>, Theilstriche derhorizontalen Theilung begreifen, die Register also ebenfallsL>, Seiten enthalten müssen, und im Durchschnitte ans jedeSeite ><> Zeilen zu stehen kommen, so waren hier imGanzen über 8ooc> Bestimmungen nöthig.

Wenn man aber bedenkt, daß oft durch mehrere Seitengewisse Zeilen stets gleich lautend bleiben, so kann man sichmit Uebergehuug dieser folgenden Zeilen bey der eigentlichenAufnahme und späteren nur ganz mechanischen Ausfüllungderselben mit den gehörigen Angaben die Arbeit um vielesabkürzen, und so kam, daß jene bedeutende Anzahl vonBestimmungen hier in beyläufig achtzig Arbeitsstunden gelie-fert wurde, in so fern nur von der eigentlichen Aufnahme,und nicht von jenem Ausfüllen der leer gelassenen Zeilen,welches freylich auch noch einige Stunden weg nahm, dieRede ist.

Bey dieser Aufnahme sind übrigens ihrer zwey durch-aus nöthig, von denen der eine schreibt, und Veränderedictirt, während er mit dem Instrumente die Gegend durch-mustert, und mit der Karte, die mit dem daraufgespanntenFaden vor ihm liegt, vergleicht. Ein einziger Mensch konntedaS nur mit vieler Anstrengung, und doch erst in ungleichlängerer Zeit liefern.

Die Register wurden übrigens zuerst nur im Bronillonverfertiget, und dann erst in die eigentlichen für sie bestimm-ten Bücher mit einer äußerst leserliche» und großen Schriftcopirt.