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Das Toposcop auf dem St. Stephansthurme in Wien : ein Instrument, durch das die Thurmwärter in den Stand gesetzt werden, den Ort einer Feuersbrunst stets, bey Tag wie bey Nacht, mit gleicher Sicherheit anzusagen
Entstehung
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selbe Zeichen trägt das daneben befestigte Pult, und das hier-auf angebrachte Register hat auf seinem Deckel die Aufschrift,

N° II.

Was den Umfang der Arbeit betrifft, so beschränkteman sich auf St. Stephan, auf die Vorstädte und Umge-bungen Wiens, und begann also die Aufnahme für jedeSeite derRegister mit der Ringmauer der inneren Stadt, de-ren eben getroffener Theil durch ciueS der nahe» Stadt-Thore bezeichnet wurde. Die innere Stadt selbst liegt wenigstenS auf St. Stephan so deutlich vor Augen, daß man wohlkeiner eigenen Vorrichtungen bedarf, um den Ort einerFeuersbrunst hier mit aller nur immer nöthigen Bestimmtheitanzugeben. Mit der Ringmauer begann man indessen die Auf-nahme doch , da besonders bep der Nacht für die an einanderstoßenden Punkte der Stadt und Vorstadt die Entscheidung,ob daS Feuer in dieser oder jener liege, oft schwierig seyndürfte, und daS Stadtthor, mit dem man den eben getroffe-nen Theil der Ringmauer bezeichnet, stctS eine oft willkom-mene Orientirung auch für Feuer in der inneren Stadt dar-bietet. Eine der letzten ähnliche Rücksicht macht es auch em-pfehlenswerth, die Aufnahme der Vorstädte stets mit einer derLinien (Barrieren) zu schließen, da dadurch für die darauffolgenden Ortschaften auf dem Lande zugleich in den meistenFällen der Weg angezeigt ist, den die Feuerspritzen einzu-schlagen haben, waS für St. Stephan um so wichtiger ist,als die Thürmer hier den Auftrag haben, stelö die Linieanzuzeigen, bep welcher man hinauszufahren hat, um zudem brennenden Orte zu gelangen.

Auf dem Lande richtete man sich in der Ausdehnung derArbeit ganz nach der Weite der Aussicht und Bewvhntheit