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Das Toposcop auf dem St. Stephansthurme in Wien : ein Instrument, durch das die Thurmwärter in den Stand gesetzt werden, den Ort einer Feuersbrunst stets, bey Tag wie bey Nacht, mit gleicher Sicherheit anzusagen
Entstehung
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Richtung des Rohres entstehen; und da die eine Theilungmit ihren Zahlen die Seiten, die andere die Zeilen bezeich-net, so dürfte man nur mit der abgelesenen Zahl jenerTheilung zuerst die Seite des Registers aufschlage», unddann mit der zweiten abgelesene» Zahl die Zeile auf dieserSeite aufsuchen, um sofort den Ort bemerkt zu finden, aufden das Fernrohr eben gerichtet ist.

Allein so würde man eine unnüß weitläufige Arbeitsich aufbürden*); wie viele große Strecken Landes sindbloße Felder, Wiesen, unbewohnte Waldungen n. Vgl.,in denen nur selten, und dann gewöhnlich nur entwederunschädliche oder gar nicht zu löschende Feuer ausbrechen?wie viele ermüdende Wiederholungen würden da z. B. bei)den Vorstädten Wiens eintreten, wenn man von jedem einzclnen Hause, auf daS man mit dem Fernrohre trifft, dieLage angeben sollte, nicht gerechnet die Schwierigkeiteneiner solchen Bestimmung in dem Gewirre von Dächerneiner großen Stadt.

Bleibt demnach gleich die eine der oben erwähnten Ein-richtungen der Register mit der Paginirnng durch die Zah-len der einen und Bezeichnung der Zeilen durch die Zahle»der anderen Theilung zur Auffindung je zweyer Zahle»unentbehrlich, so kann doch die andere Einrichtung, dieeine möglichste Vollständigkeit der Register bezweckt, nurmit gewissen Einschränkungen verstanden werden. Währendalso in der einen Theilung, die zur Paginirnng dient, inder That von Grad zu Grad fortgegangen werden muß,wird man sich die Arbeit mit der zweiten Theilung, die dieZeilen bezeichnet, abzukürzen suchen müssen. Eine solcheEinschränkung, die darum doch der Sache selbst »ichtS scha-

H 'Auf dem St. Stephansthnrme wären so gegen achtzig TausendBestimmungen nöthig gewesen!