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Das Toposcop auf dem St. Stephansthurme in Wien : ein Instrument, durch das die Thurmwärter in den Stand gesetzt werden, den Ort einer Feuersbrunst stets, bey Tag wie bey Nacht, mit gleicher Sicherheit anzusagen
Entstehung
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Zeigers eine Art von kleinem Reverbeur, wie bei) den No-men der astronomischen Instrumente, anzudringen, der dieStrahlen einer hingehaltencn Lampe auf die Theilung zu-rückwirft.

I). Fußgcstelle deö TvpvscopeS.

Wenn die Beschaffenheit deö OrteS, an welchem daöToposcop aufzustellen ist, eine solche wäre, daß man denganzen Gesichtskreis mit einem Male zu übersehen ver-mag, wie dieß etwa auf der höchsten Spitze eines BergeSoder ThnrmeS der Fall sepn könnte, so dürfte man »nr un-serem Fernrohre ^ V in horizontaler Richtung eine voll-kommen unbeschränkte Bewegung geben, mit anderen Wor-ten, den getheilte» Kreis lLIi'II, der hier nur ein Halbkreisist, zu einem vollen machen, und für die unveränderlicheLage *) des ganzen Instrumentes auf einem Tische oderdergl. Sorge tragen, um sich ohne weiterS in jedem vor-kommenden Falle desselben mit aller Sicherheit bedienenz» können.

Wenn aber, wie es hier Statt findet, und wohl mei-stens Stattfinden wird, die Ocrtlichkeit kein solches umfas-sendes Uebersehen der ganzen Gegend, sondern nnr theil-weise Aussichten bei) einzelnen Fenstern oder dergl. ge-stattet **), so muß offenbar entweder auf jedem Fenster

') Daß diese unveränderliche Lage des Instrumentes ein wesent-liches Erfordcrniß für den fortgesetzten Gebrauch desselben sei),geht wohl von selbst aus der Betrachtung hervor, daß ja nurunter dieser Bedingung immer dieselben zwey Zahlen aufder horizontalen und vertiralen Theilung zn einem gewissenDrte gehören werden.

In diesem Falle hat man vor allem die Fenster so zu wählen,daß ihre gegenseitigen Aussichten sich vollkommen an einanderreihen, und nicht etwa ganze große Particcn der Gegend, diezwischen den einzelnen Fenstern liegen, ungesehen bleiben. Vep