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Der Nachtheil, den die astronomische» Oeulare in derThat, vorzüglich für ungeübte Thurmwärter, durch Umkeh-rung der Bilder haben, ist nicht so bedeutend und einflußreich,als man im ersten Augenblicke glaubt, da eS sich hier durchausnicht um eine klare Vorstellung der mit dem Fernrohre gesehe-nen Gegenstände etwa wie zum BeHufe einer Zeichnung han-delt, sondern bloß um das Richten deS Fadenkreuzes aufeinen, im Felde licht erscheinenden Punkt. Die Thürmervon St. Stephan haben sich auch bereits so an die sonder-bare Erscheinung der Hauser u. dgl. durch daS Fernrohr,die sie anfangs freylich überraschte, gewohnt, daß vondaher durchaus keine Störung mehr zu fürchten steht.
Judeß würde man, wenn die Oertlichkeit der Anwen-dung von terrestrischen Ocularen gar keine Hindernissein den Weg legt, doch iuimer diesen mit Recht den Vor-zug geben dürfen.
Das Fadenkreuz ist aus dicken Fäden und so anzuferti-gen, daß mau es des Nachts mit Leichtigkeit auf dem hel-len Hintergründe einer FeuerSbruust bemerkt. Vielleichtwäre ein kleines ruudeö Scheibchen, daS man auf demDurchschnittSpuukte der Fäden anbringt, und welches um sosicherer in allen Umständen wahrgenommen würde, nichtunzweckmäßig.
L. Vcrlicale Bewegung deö Fernrohres.
Die vertieale Bewegung deö Fernrohres geht, wie wirschon oben bemerkten, um die Achse '1' vor sich. Zugleich mirdemselben Fernrohre bewegt sich ein beyV mit mehreren Schrämben au das Fernrohr befestigtes Speichenstück 'k 1'; dieses letzteendigt bey U in einen gezähnten Bogen, der bcy (1 in ein eben-falls gezähntes, aber viel kleineres Rad eingreift. A» diesemRade, welches sich um eine in der Zeichnung bcy sicht-bare Achse drehen läßt, ist der Zeiger OD unveränderlich