einen oder gar deiche Zeiger zn verstellen. Vorausgesetztalso, daß das ganze In strn in cn t in seiner Lage nnv er-eil ck bar nnd z. iL. anfeiner Fensterbrüstung fest gemauertsey, so werden offenbar je zwei) bestimmte Zahlen derHeyden Theilungen von den Zeigern nur dann getroffen,wenn daö Fernrohr ans eine» und denselben Gegen-stand gerichtet ist. Kennt man daher die zwei) Zahlen, answelchen die Zeiger stehen, wenn man daö Fernrohr ans eingewisses Object richtet, so kann man, so oft deiche Zeigerauf dieselben Zahlen weisend gefunden werden, versichertseyn, daß das Fernrohr auf jenes selbe Object eingestelltsei). Hat man also z. B. einmal bei) Tage bemerkt, daßbey einem gewissen Fenster des St. StcphanSthnrmeS derZeiger ? ans sSo, nnd der Zeiger v ans igo weise, wenn!>as Fernrohr auf Nußdorf steht, so wird man, wenn injenem Orte deö NachtS Feuer ausbricht, und man, indemdas Fernrohr aus dieses Feuer gestellt wird, jene deichenZahlen 2Z0 und >go von den Zeigern getroffen findet, dar-über außer allem Zweifel seyn, daß die Fencröbrniist inNußdorf Statt habe, wenn man gleich vielleicht wederNußdorf noch sonst einen Ort wirklich auszunehmen imStande ist.
In der That gibt ja die horizontale Thcilung kl? IIeigentlich die R i ch t u n g, in welcher ei» gewisser Gegen-stand liegt, während die Theilung Ol) die Entfernunganzeigt, welche dieser Gegenstand in der gegebenen Rich-tung vor unS hat.
Diese deichen BestimmiingSstücke reichen aber, wie manvon selbst sieht, stetS hin, einen gewissen Ort ganz unzwei-felhaft zu bezeichnen, den einzigen Fall ausgenommen, wozwei) Objecto vollkommen in einer und derselben Gesichts-linie liege», wenn also z. iL. ein Dorf von einem Bergegedeckt wird. Für diese», übrigens sehr seltenen Fall,