Heine's Grvße,
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ihm noch in deutscher Scmgeslnst und deutschem Snngesschmerzdurch die Saiten unserer vaterländischen Harfe rauscht, es schwebthoch über diesen irdischen Irrtümern, die mit seinem sterblichenTeile zu Grabe gegangen". Nicht minder verblüffend, weil un-wahr, ist es, wenn er des Weiteren einem Walther von der Vogel-weide an die Seite gestellt wird.
In Hermann Lingg, Fr. Spielhagen und Lujo Brentanobesitzt Heine zur Zeit große Lobredner; Paul Heyse nennt ihngeradezu „den größten Lyriker nach Goethe"; doch daß man überdenselben auch weit nüchterner und wahrhaftiger zu denken versteht,zeigte sich besonders zur Zeit der Denkmalsfrage. Ludwig Büchner,der Kraft- und Stofsmensch, äußerte sich bei dieser Gelegenheit anseine Anfrage hin (nach den Berichten der „Frankfurter Zeitung")also über den Denkmallosen'. „Es will mich bedünken, als ob dervon französischem Fahrgelde lebende und von französischer Frivolitätangesteckte Heine gerade kein besonders glücklich gewähltes Objektfür ein deutsches Denkmal sei." Der Dichter von Dreizehnlindenschrieb kurz und treffend: „H. Heine hat durch seine Schriften sichein Denkmal gestiftet, welches seinen Namen auf die Nachweltbringen wird. Das von ihm verachtete und vielfach verhöhntedeutsche Volk hat keine Ursache, ihm ein anderes ans Stein oderErz aufzurichten." Felix Dahn konstatierte, „daß Heine durchfrivole und krankhafte, zumal Halbgebildeten gefährliche Dichtungender Gesundheit und kernigen Kraft der Volksseele ganz unvergleich-lich schwerer geschadet als durch die oft giftige Schöne seiner Lieder."Des Weiteren brandmarkt er an demselben, daß er nicht „in dasdeutsche Volkstum ausgegangen, sondern ihm mit der Eigenartseiner Nation höhnisch und feindlich entgegengetreten ist, den Franzosen,deren Sold er nahm, schmeichelnd, mit Verleugnung jedes Gefühlesfür deutschen Wert". „Er war", fährt er fort, „ein Spötter derFreiheitskriege, dieser edelsten Erhebung deutschen Geistes," . . .ein „Abtrünniger", der ohne Zweifel ein ganzes Talent empfangen,dasselbe aber nur zu perfiden Angriffen mißbrauchte.
Der Ästhetiker Bischer nennt Heine einen „Wicht"; JohannesScherr schreibt in seiner derb-drastischen Weise: „daß Heine einmoralischer Lump gewesen, kann keinem Zweifel unterliegen".Sebastian Brnnner geißelte ihn noch zu Lebzeiten als den „semitischen