23
Erstes Beispiel. Nehmen wir eine Eisenbahn von 12Meilen Länge, mit einem Aktien-Kapitale von 37 Million Thalcrn,einschließlich des Kapitales für die Förderungsmittel, an. Nehmenwir auf dieser Bahn eine Frequenz an von:
1,200,000 Ztrn. Gütern;
200,000 Personen in den geringsten Wagen mit vollerSchnelligkeit;
66,667 Personen in den bessern Wagen mitvoller Schnel-ligkeit.
Man kann sich füglich hinzudenken, daß von den angenom-menen 200,000 Personen ein Theil in den Wagen mit maßiger Ge-schwindigkeit befördert werde, nur muß dann die Anzahl der Per-sonen im Ganzen noch größer sein, um das nämliche Resultat her-vorzubringen; es kommt aber hier auf die Darstellung dieser Un-terabthcilung nicht an.
Es sollen die im Z. 19. enthaltenen Angaben zur Anwendungkommen; alsdann beträgt der Gesammt-Bcfördcrungspreis: fürGüter 47, Sgr. pro Ztr., für die Person in den geringsten Wa-gen 27 Sgr., für die Person in den bessern Wagen 64 Sgr.Der Gewinn ist ebenfalls, wie im §. 19. angegeben ist, anzu-nehmen.
Nach diesen Vordersätzen stellt sich heraus: am Transport-Preise ein Gewinn von 63,333 Thlrn., und am Bahngcld eineEinnahme von 253,333 Thlrn., also eine Gcsammt-Revenüe von316,666 Thlrn.; oder es wurde eine Revenue erworben: durch denGewinn am Transport-Preis von 1,^'Prozent, und durch das Bahn-geld von 7,^ Prozent; zusammen von 9,"° Prozent; also von 4,"'Prozent ausschließlich der Zinsen zu 6 Prozent.
Zweites Beispiel. Die nämliche Bahn soll bei einemum ein Pf. pro Ztr. und Meile niedrigem Bahngelde eine umdie Hälfte stärkere Frequenz haben. Diese beträgt alsdann:1,800,000 Ztr. Güter;
300,000 Personen in den geringsten Wagen;
100,000 Personen in den bessern Wagen.
Der Gcsammt-Beförderungspreis beläuft sich nun auf 3^ Sgr.für 1 Ztr. Güter, auf 23 Sgr. für eine Person in den geringstenWagen, und auf 46 Sgr. für eine Person in den bessern Wagen.