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3 (1900) Letzte Gedichte Romancero
Entstehung
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218
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218 Deutschland.

Der böse schmutzige Betthimmelguast!Ich fand ihn gleichfalls wieder,

Dach sah er jetzt wie ein Geier aus,Mit Krallen und schwarzem Gefieder.

Er glich dem preußischen Adler jetzt,Und hielt meinen Leib umklammert;

Er fraß mir die Leber aus der Brust,Ich habe gestöhnt und gejammert.

Ich jammerte lange — da krähte der Hahn,Und der Fiebcrtraum erblaßte.

Ich lag zu Minden im schwitzenden Bett,Der Adler ward wieder zur Quaste.

Ich reiste fort mit ExtrapostUnd schöpfte freien OdemErst draußen in der freien Natur,Auf Bückeburgschcm Boden.

Kapitel XIX.

O, Danton, du hast dich sehr geirrtUnd mußtest den Irrtum büßen!Mitnehmen kann man das BaterlandAn den Sohlen, an den Füßen.

Das halbe Fürstentum BückeburgBlieb mir an den Stiefeln kleben;So lehmichte Wege Hab' ich wohlNoch nie gesehen im Leben.

Zu Bückeburg stieg ich ab in der Stadt,Um dort zu betrachten die Stammburg,Wo mein Großvater geboren ward;Die Großmutter war aus Hamburg.

Ich kam nach Hannover um Mittagzeit,Und ließ mir die Stiefel putzen.

Ich ging sogleich, die Stadt zu besehn,Ich reise gern mit Nutzen.

Mein Gott! da sieht es sauber aus!Der Kot liegt nicht auf den Gassen.

Viel Prachtgebäude sah ich dort,

Sehr imponierende Massen.