Atta Troll.
„Ans den Asten dieses BanmcSTroff herunter weißer Honig,
Glitt mir just ins offne Manl,Und ich fühlte süße Wonne.
„Selig blinzelnd in die Höhe,Sah ich in des Baumes WipfelEtwa sieben kleine Bärchen,
Die dort auf und nieder rutschten.
„Zarte, zierliche Geschöpfe,
Deren Pelz von rosenroterFarbe war und an den SchulternSeidig stockte wie zwei Flüglein.
„Ja, wie seidne Flüglein hattenDiese rosenroten Bärchen,
Und mit überirdisch feinenFlötcnstimmen sangen sie!
„Wie sie sangen, wurde eiskaltMeine Haut, doch anS der Haut fuhrMir die Seel', gleich einer Flamme;Strahlend stieg sie in den Himmel."
Also sprach mit bebend weichemGrnnzton Atta Troll. Er schwiegEine Weile, wehmutsvoll —
Aber seine Ohren plötzlich
Spitzten sich und zuckten seltsam,Und empor vom Lager sprang er,Freudezitternd, freudebriillend:„Kinder, hört ihr diese Laute?
„Ist daS nicht die süße StimmeEurer Mutter? O, ich kenneDas Gebrumme meiner Mumma!Mumma! meine schwarze Mumma!"
Atta Troll mit diesen WortenStürzte wie'n Verrückter fortAus der Höhle, ins Verderben!Ach! er stürzte in sein Unglück!
Kapitel XXIV.
In dem Thal von Ronceval,Auf demselben Platz, wo weilandDes Karoli Magni NeffeSeine Seele ansgeröchelt,