Atta Troll.
Dreimal auf und nieder wogendFuhr der Zug vorbei, und dreimalIm Vorüberreiten grüßteMich das liebliche Gespenst,
Als der Zug bereits erblichenUnd verklungen das Getümmel,Loderte mir im GehirneImmer fort der holde Gruß.
Und die ganze Nacht hindurchWälzte ich die müden GliederAuf der Streu — denn FederbettenGab's nicht in Urakas Hiitte —
Und ich sann: was mag bedeutenDas geheimnisvolle Nicken?
Warum hast du mich so zärtlichAngesehn, Herodins?
Kapitel XX.
Sonnenaufgang. Goldne PfeileSchießen nach den weißen Nebeln,Die sich röten, wie verwundet,Und in Glanz und Licht zerrinnen.
Endlich ist der Sieg erfochten,Und der Tag, der Triumphator,
Tritt in strahlenvoller GlorieAuf den Nacken des Gebirges.
Der Gevögel laute SippschaftZwitschert in verborgnen Nestern,Und ein Kräuterduft erhebt sich,Wie'n Konzert von Wohlgerüchen. —
In der ersten MorgenfrüheWaren wir ins Thal gestiegen,Und derweilen der LaskaroSeines Bären Spur verfolgte,
Suche ich die Zeit zu tötenMit Gedanken. Doch das DenkenMachte mich am Ende müdeUnd sogar ein bißchen traurig.