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3 (1900) Letzte Gedichte Romancero
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140
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140 Atta Troll,

Manchmal beugt' er sich hinunterNach dem Abgrund und er lachte,Klimperte nachher noch toller,lind er sang dabei die Worte:

„Mitten drin in meinein HerzenSteht ein kleines, güldnes Tischchen,lim das kleine giildne TischchenStehn vier kleine güldne Stühlchen,

„Ans den güldnen Stühlchen sitzenKleine Dämchen, güldne PfeileIm Chignon; sie spielen Karten,

Aber Clara mir gewinnt.

„Sie gewinnt und lächelt schalkhast,Ach, in meinem Herzen, Clara,

Wirst du jedesmal gewinnen,

Denn du hast ja alle Trümpfe." —

Weiter wandelnd, zu mir selberSprach ich: Sonderbar, der WahnsinnSitzt nnd singt auf jener Brücke,Die aus Frankreich führt nach Spanien.

Ist der tolle Bursch daS SinnbildVom Jdeentausch der Länder?

Oder ist er seines VolkesSinnverrücktes Titelblatt?

Gegen Abend erst erreichtenWir die klägliche PosadaWo die Ollca-PotridaDampfte in der schmutz'gen Schüssel.

Dorten aß ich auch Garbanzos,

Groß und schwer wie Flintenkugeln,Unverdaulich selbst dem Deutschen,Der mit Klößen aufgewachsen.

Und ein Seitenstück der KücheWar das Bett. Ganz mit InsektenWie gepfeffert — Ach! die WanzenSind des Menschen schlimmste Feinde.

Schlimmer als der Zorn von taufendElefanten ist die FeindschaftEiner einz'gen kleinen Wanze,

Die auf deinem Lager kriecht.