Atta Troll,
„Einheit, Einheit ist das ersteZeitbcdürsnis, Einzeln wurdenWir geknechtet, doch verbundenÜbertölpeln wir die Zwingherrn,
„Einheit! Einheit! und wir siegenUnd es stürzt das RegimentSchnöden Monopols! Wir stiftenEin gerechtes Animalreich.
„Grundgesetz sei volle GleichheitAller Gotteskreaturcn,
Ohne Unterschied des GlaubensUnd des Fells und des Geruches.
„Strenge Gleichheit! Jeder EselSei befugt zum höchsten Staatsamt,Und der Löwe soll dagegenMit dem Sack zur Mühle traben,
„Was den Hund betrifft, so ist erFreilich ein serviler Köter,
Weil Jahrtausende hindurchIhn der Mensch wie'n Hund behandelt;
„Doch in unserm Freistaat gebenWir ihm wieder seine altenUnveräußerlichen Rechte,
Und er wird sich bald veredeln.
„Ja, sogar die Inden sollenNolles Bürgerrecht genießen,
Und gesetzlich gleichgestellt seinAllen andern Säugetieren,
„Nur das Tanzen auf den MärktenSei den Juden nicht gestattet;
Dies Amendement, ich mach' esIm Jntresse meiner Kunst,
„Denn der Sinn für Stil, für strengePlastik der Bewegung, fehltJener Rasse, sie verdürbenDen Geschmack deS Publikums."
Kapitel vii.
Düster in der düstcrn HöhleHockt im trauten Kreis der SeinenAtta Troll, der Menschenfeind,
Und er brummt und fletscht die Zähne: