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3 (1900) Letzte Gedichte Romancero
Entstehung
Seite
124
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Atta Troll,

Trampelt drauf, er tritt mit FüßenDie Madonnen! reißt die DeckeSich vom scheußlich nackten Leib,

Flucht und jammert über Undank,

Über schwarzen Bärenundank!

Denn er habe Atta TrollStets wie einen Freund behandeltUnd im Tanzen unterrichtet.

Alles Hab' er ihm zu danken,

Selbst das Leben! Bot man dochIhm vergebens hundert ThalerFür die Haut des Atta Troll!

Auf die arme schwarze Mumma,Die, ein Bild des stummen Grames,Flehend, auf den Hintertatzen,

Vor dem Hocherzürnten stehn blieb,

Fällt des Hocherzürnten WutEndlich doppelt schwer, er schlägt sie,Nennt sie Königin Christine,

Auch Frau Munoz und Pntana.

DaS geschah an einem schönen,Warmen Sommcrnachmittage,

Und die Nacht, die jenem TageLieblich folgte, war süperbe.

Ich verbrachte fast die HälfteJener Nacht ans dem Ballone,

Neben mir stand JnlietteUnd betrachtete die Sterne,

Seufzend sprach sie:Ach, die SterneSind am schönsten in Paris,

Wenn sie dort des WinterabendsIn dem Straßenkot sich spiegeln."

Knpitcl III,

Traum der Sommernacht! PhantastischZwecklos ist mein Lied, Ja, zwecklosWie die Liebe, wie das Leben,

Wie der Schöpfer samt der Schöpfung!