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2 (1842) (1842)
Entstehung
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319
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schengedenken ohne künstliche Veranstaltung mit Salzgehaltfließen, wie z. B. die zu Halle im preußischen Herzog-thum Sachsen befindlichen Quellen, oder künstliche, welcheman absichtlich an solchen Orten erbohrt hat, wo manaus äußeren Anzeichen — wie z. B, aus dem hausigenDaseyn der viel Salzstoff enthaltenen Pflanzen, die mankrautartiges und staudenartiges Glasschmalz (8al!corniaIierbaoe-t und truotioo«») nennt — auf die Existenz un-terirdischer, ergiebiger Salzquellen zu schließen berechtigtward. Der Salzgehalt der einzelnen Quellen ist sehr ver-schieden, auch verändert er sich eben so häufig, als dieStärke des Ausflusses selbst; oder, wie man kunstgerechtzu sagen pflegt, die Löthigkeit dieser Quellen wechselt nichtweniger, als ihre Mächtigkeit. Da man nun aber insbe-sondere den Salzgehalt, also die Löthigkeit jeder einzelnenQuelle, zuvor genau kennen muß, ehe man darüber ent-scheiden kann, ob ihre kunstgerechte Fassung und Benutzungvortheilhast zu seyn verspriäss, oder nicht, so hat man zudiesem Zwecke die sogenannten Salzspindeln erfunden,d. h., chemische Salzwaagen, mir denen der innere Gehalteiner Salzauflösung sich nach gewissen Graden oder Pro-centen erproben und abmessen läßt*).

*) Die Salzspindcln beruhen eben so, wie alle andern chemi-schen Waagen zur innern Prüfung von Flüssigkeiten, auf zwei Haupt-grundgesetze»! einm al nämlich daraus, daß ein, auf einer Flüssigkeitschwimmender fester Körper so tief in dieselbe einsinkt, bis das Ge-wicht der dadurch aus dem Räume gedrängten Flüssigkeit genau sogroß ist, als das Gewicht des schwimmenden Körpers selbst, weshalbman, um einen und denselben Körper in zwei Flüssigkeiten von un-gleichem Gewichte, wie z. B. Wasser und Wein, bis zu gleicherTiefe einsinken lassen zu können, dem Gewichte desselben beim Ein-