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2 (1842) (1842)
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andern alten Schriftsteller erwähnt worden seyn würde, wasdoch durchaus nicht der Fall ist.

Eben so wenig, als das Opus piu^Aianum für denAnfangspunct wirklich geklöppelter Spitzen gelten kann, sinddurchbrochene Zier-Arbeiten ähnlicher Art, die man im Mit-telalter besonders von Genua und Venedig aus überFrankreich in den Handel zu bringen pflegte, wahrhasteKlöppel-Producte gewesen; vielmehr waren dieß auch wiedernur mit der Nadel gestickte Producte; was sichschon daraus schließen läßt, daß man sie in Frankreichgleich anfangs Points nannte, mit welchem Worte sobestimmt immer nur Stickereien bezeichnet worden sind,daß man eben deshalb die ausschließlich geklöppelten, undnicht mit Nadelarbeit ausgestatteten Spitzen stets nur mitdem Namen ventelles belegte, und auch späterhin unterPoints blos solche Klöppelspitzen mitbegriff, die ihre eigent-liche Verzierung und Vollendung durch künstlich darausangebrachte Nadel-Stickerei erhalten hatten*).

Desto bestimmter läßt sich unter diesen Umständen dieWahrheit der gewöhnlichen Erzählung verfechten, daß dasSpitzen-Klöppeln eine deutsche und zwar insbesondereeine sächsische Erfindung sey, die nicht früher, als in derzweiten Hälfte des sechs zehnten Jahrhunderts in demgewerbfleißigen Erzgebirge ihr Daseyn erhalten.

Was Chroniken und andere ähnliche Berichte Nähereshierüber mittheilen, ist, kurz zusammen gefaßt, Folgendes.

") Vergl. über die ursprünglichen Points der altern Zeit undihre unter Colbert's Ministerium im Jahre 1666. von Brüsselnach Paris verpflanzte Fabrikation: Im Vie äe .lean Kaptiste(ivikert, ä liologne 1696. 12., S. 154»