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2 (1842) (1842)
Entstehung
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Das Haupterforderniß für diese Arbeit ist: ungewöhnlichviel Geduld; denn die Schwierigkeit an sich ist nicht groß,auch hat man vielleicht diese Erfindung weniger sinn-reich zu nennen, als die des Strickens; allein die ganze.Operation ist im höchsten Grade langweilig und ermüdend,und wenn man derselben eine Zeit lang zugesehen hat, sobegreift man leicht, daß sie nur von Jemand erfundenwerden konnte, der ernstlich darauf bedacht war, eine ganzneue Handarbcir für Frauenzimmer auszudenken,welche jeder Arbeiterin nach einmal darin erlangter Uebungeinen fortdauernden, zwar geringen, aber durch die Ausdauerin der Production geschützten Erwerb zu sichern vermöchte.Das gelang allerdings; allein gleichzeitig gab die Lang-weiligkeit dieser Beschäftigung durchgreifenden Anlaßdazu, daß sie gleich anfangs fast ausschließlich das Erwerbs-mittel armer Madchen ward, welche Entsagung genugdesaßen, sich mit einem sehr unbedeutenden Ertrage ihresemsigen Fleißes zu begnügen, obwohl sie bald bemerkenmußten, daß ihre nächsten Abnehmer, die Spitzenhändler,einen immer höheren Gewinn aus dieser weiblichen Hand-arbeit zogen, je mehr der von der Concurrenz beflügelteWetteifer unter den Arbeiterinnen selbst zur baldigen Stei-gerung dessen beitrug, was sich vermöge künstlich durch-naheter oder gestickter Spitzen und Kanten zum Bestender einmal hierauf gelenkten Pracht und Verschönerungsliebeleisten ließ. Denn wirklich trat die höchst dürftige Zahlungder sogenannten „Spitzen-Herren" an ibre „Klöppel-mädchen" mit dem großen Gewinn der erstem aus dem

diesem Werke verbundenen plunclies unter dem Artikel Deutelt«verglichen werden müssen.