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tverde, und das electrische Feuer dieser Wolken sich zertheil«,oder daß wenigstens die electrische Materie ohne Schadenfür das fragliche Gebäude u. s. w. in die Erde, oder indas Wasser hinabsahre.
Zwar ergriff ursprünglich die kühne Idee der künst-lichen Blitz-Ableitung nur langsam Platz in Franklin'«Geiste, weil er zu vorsichtig war, um blos auf theoretischeSätze zu bauen, und gleichwohl anfangs der Anstellungpraktischer Versuche gar mancherlei äußere Hindernisse ent-gegentraten: allein die Ueberzeugung von der Richtigkeitseiner Theorie war so lebendig in ihm, daß er nicht eherruhete, bis ihm die thatsächliche Realisirung der beabstchtig-cen Experimente wirklich möglich ward: worauf er dennauch sein, schon an sich sehr interessantes System auf dasGlänzendste bestätigt sah.
Seiner ersten Idee nach war er eigentlich gesonnen,auf einem hohen Thurme oder einem andern erhabenenPuncto eine Art von Schilderhaus zu errichten, und vondiesem aus eine scharf zugespitzte, durch Befestigung ineinem Harzkuchen isolirte d. h., von andern, für die An-ziehungskraft der Electricilät empfanglichen Gegenständengetrennte Eisenstange zum Zweck der Blitz-Ableitung indie Höhe gehen zu lassen. Er nahm dabei an, daß elec-trische, darüber hinziehende Wolken dieser Eisenstange garbald einen Theil ihrer Electricilät mittheilen würden, dießaber den Sinnen leicht werde wahrnehmbar gemacht werdenkönnen, wenn man durch einen hingehaltenen Schlüsseloder einen andern guten Electricitäts-Leiter Funken daraushervor zu locken suche.
Da jedoch sein Wohnort Philadelphia damals keineGe legenheit darbot, dieses Experiment wirklich von einemGesch. d. Erfind. 2. Bd. 16