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und auch durch wiederholten Abdruck in auslandischenZeitungen verbreitet ward.
Nun ging es zwar mit dem Gewerbs-Betrieb undVerkaufs-Glück der neuen Fabrik anfangs nicht so schnell,als man sich in Dresden eingebildet hatte — theils, weilman Böttiger'n noch immer in Dresden eingesperrthielt, ihn dadurch in der Leitung der Fabrik beschrankteund seine Dienstreisen nach Meißen nur unter Militair-Bedeckung stattfinden ließ, theils aber deshalb, weil derdamalige beständige Geldmangel in den landesherrlichenKassen zu Dresden lauter Mißgriffe im Fabriks-Betriebeselbst hervorrief: indessen kam doch allmahlig das Ganzemehr und mehr in die Hohe, nachdem Böttiger durcheinen günstigen Aufall auf die in der Gegend von Auebei Sch Neeberg sich findende weiße Erde aufmerksamgeworden war, und in ihr, welche man von dem damaligenBesitzer des fraglichen Grundes und Bodens, Veit HannsSchnorr — dem Ur-Aelter-Vater des gleichnamigenkürzlich verstorbenen Kunst-Acadcmie-Dircctors zu Leipzig —damals die Schnorrische Erde nannte, das unschätz-bare Hülfsmittel zur Herstellung weißen durchsichtigenPorzellans entdeckt hatte.
Nach Böttiger's Tode (13. Marz I7IS) war eseben auch wieder die innere Vortrefflichkeit desMaterials, welche der Meißner Fabrik den Vorrangvor zahlreichen, ihr zu gleichem Zwecke nachgebildeten aus-landischen Instituten sicherte, und dieser Vorzug ist auchnoch gegenwärtig ihr unbestritten eigen, obwohl dievon Engelhardt a. a. O., namentlich S. 5V4 u. ff.erzählten Thatsachen deutlich beweisen, daß sie mehr als