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Da aber die Reichs-Versammlung jenen Antrag vonIÜ77 höchst kaltherzig aufnahm, und ohnedicß bald nachherdie vorbereitenden Ereignisse des dreißigjährigen Krieges denletzten Rest des politischen Gemeinsinns in Deutschland auflange Zeit hinaus unwirksam machten, so blieb die Sachefür immer liegen; und die nach dem dreißigjährigen Kriegeeintretende Stellung des Hauses Oesterreich W dem prote-stantischen Theile Deutschlands, welchem fast alle Hansa-Städte angehörten, konnte nur dazu dienen, den politisch-mercantilischen Bund der letztern vollends ganz zu zer-trümmern-
War es nun aber damals namentlich der Mangelan Einheit und Einigkeit unter den Deutschen, welcherdiesen wesentlichen Slützpunct ihrer früheren Seemacht zuBoden warf: so läßt sich auch jetzt, nachdem durch den,immer erfreulicher sich gestaltenden, deutschen Zoll-Vereindiese Einheit und Einigkeit von Neuem praktischhervorgerufen und, wie man hoffen darf, dauernd gesichertworden ist, die höchst erfreuliche Erwartung hegen, daß derpatriotische Versuch der Hamburger, für den so wichtigen,deutschen Seehandel unter dem Schutze des Bundestageszu Frankfurt und unter besonderer Gewährleistung vonSeiten des deutschen Zoll-Vereins, dem hochmüthigen Kauf-mannsstolze Englands und der neidischen Habsucht Hollandsgegenüber, eine selbstständige, freie Bewegungunter eigener Flagge zu erringen — nicht ohne gedeih-
Reichs-Urkunden, (ohne Druckort) 1754. 4., so wie überhaupt diezu Mainz 1764. 4. erschienene, und auch in Ulr. Cramer's Ne-benstunden Th- 168. abgedruckte Abh. von I. Horir: De lil-e»täte nav!gi>tion!s in Iinz». Uom. tlerin-