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2 (1842) (1842)
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Es existirt bei uns jetzt nirgends etwas mehr vondieser Herrlichkeit. Außer den Engländern haben namentlichdie von Deutschland abgekommenen Hollander, welchesich doch ihre Lehrmeister im Schiffsbau ehedem erst ausdem Norden von Deutschland holten, auf's Eifrigste dafürgesorgt, das deutsche Seewesen immer enger einzuschnüren,und längst auch den einst so großartigen Hansa-Bundauf den berühmtesten Schauplätzen seines alten Glanzes,zu Hamburg, Lübeck und Bremen, jetzt größtentheils in dasZwangs-Verhältniß eines mühseligen Speditionsgeschäfts fürfremde Rechnung herabgedrückt, bei dem sich kaum der anEntsagungen gewöhnte deutsche Fleiß, mit strenger Redlich-keit im Bunde, in leidlichem Erwerb erhalten kann.

Gleichwohl geht uns Deutschen keineswegs die Gesammt-kraft ab, um die bessern Zeiten von ehemals auch hierin muthigwieder hervorzurufen, so bald wir nur ernstlich wollen.Denn seitdem das überraschende Gedeihen des deutschenZoll-Verbandes, und der hierdurch erweckte Handels-Aufschwung im gesammten Vaterlande den lebendigstenBeweis dafür geliefert hat, daß auch im gewerblichen LebenEinheit des Strebens noch heute von gleichem Wertheist, wie vor tausend Jahren: seitdem kann Niemand, derdes deutschen Volkes Geist versteht und kennt, noch imGeringsten daran zweifeln, daß auch die deutsche See-macht sich aus ihrem nassen Grabe gar bald werde auf-erwecken lassen, wenn wir nur Alle mit aufrichtigem Herzendie Hand daran legen.

Ein fester Blick, in die Vergangenheit geworfen,hat oft schon deutsche Herzen für Gegenwart und Zu-kunft zu kräftigstem Wirken gestärkt: wohl mag dennalso auch in dieser Sache ein Gleiches nicht ohne Nutzen