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ward. Ebenso erzählen Homer VIII, 273. 278.)
und Ovid (Net-rmnrpd. IV, >74.), daß Gott Vulcan, alser die ungetreue Venus sammt ihrem Liebhaber Mars inder angenehmsten Situation festhalten wollte, sofort an seineSchmiede-Esse trat, Ambos, Hammer und Feile nahm,und ein so feines Netz a u s sch m ie de te, daß dasselbe,zarter als Spinnengewebe, sogar den Göttern selbst unbe-merkbar blieb' eine myihologische Dichtung, welche in sofern historischen Werth hat und Glauben verdient, alsdadurch die von der Vorwelt anerkannte Schwierigkeit einersolchen Leistung deutlich bekräftigt wird. Freilich mußte esauch als der Höhenpunct der Schmiedekunst erscheinen, blosmit Hammer und Feile ein Drahtgewebe von dieser Fein-heit herzustellen, und nicht mit Unrecht machte man dahereinen Gott zum Vorstande solcher Fertigkeit.
Auch die späteren Schriftsteller des Alterthums gedenkendes Drahtziehens noch nicht; denn mit dem dehnbarenMetall (-res äuctile), dessen PliniUs fkkist. nat.XXXIV, 8.) erwähnt, ist, wie sich aus den übrigen Wortenergiebc, blos solches Metall gemeint, welches sich zu dünnenBlechen hämmern laßt. Und da überhaupt Arbeiten-ausMetalldraht, wie Drahtnetze, Drahtgitter u. dergl., bei denalten Autoren nur selten aufgeführt werden, so liegt auchhierin ein indirecter Beweis dafür, daß man sie blos alsmühsame Producte der Schmiedearbeit, nicht aber als dasursprüngliche Erzeugnis einer solchen Operation kannte, wiesie bei der jetzt üblichen Drahtzieherkunst vorkommen.
Das Gold, welches seiner verhältnismäßigen Seltenheitwegen zu werthvollem Prachtschmuck besonders geeignet er-schien, und zugleich die meiste Dehnbarkeit verrieth, wardschon sehr zeitig zur Kleider-Verzierung verwendet. Doch hat