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2 (1842) (1842)
Entstehung
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üblich bekannt war, so wurden sie leicht veranlaßt, dieaus fremden Landen zu ihnen übergetragene Baum-wollen-Weberei unter dem allgemeinen Namen der,bei ihnen ursprünglich nur auf leinene Stoffe bezüglichenWeberei mit zu begreifen, und daher zwischen diesen beidenWebestoffen und deren technischer Production selten mitGenauigkeit zu unterscheiden.

Dieser Umstand ist bei Beurtheilung der Frage, zuwelcher Sorte von Papierstoff ein vorliegendes Documentzu rechnen sey, von größter Wichtigkeit; und da letztereFrage oft schon deshalb nöthig wird, weil man hiernachdas Altec einer, mit chronologischen Angaben nicht versehenenUrkunde auszumicreln hoffen darf, so sind die irrigen Be-stimmungen alterer Schriftsteller über jenen, für einzelneFälle in Frage stehenden Unterschied für die praktische Diplo-matik häufig sehr unangenehm und nachtheilig. Nament-lich sind alte, in Spanien, Frankreich und Italien auf-gefundene, aus dem sechsten bis zwölften Jahrhundertestammende Urkunden, deren Material man für Leinenpapierausgab, und zum Erweis der zeitigen Existenz dieser Papier-sorte zu benutzen suchte, bei näherer Prüfung weit öfter,als die ersten Entdecker zu vermuthen geneigt waren, fürKloses Baumwollen-Papier erkannt worden.

Unter gewissen Umständen war die Entscheidung hier-über freilich nicht leicht; namentlich deshalb, weil von derZeit an, wo man den ersten Versuch gemacht hatte, nichtblos, wie bisher, rohe Baumwolle, sondern auch gebrauchtebaumwollne Lappen zu Papier zu verarbeiten, der Ueber-gang zum gleichzeitigen Mitgebrauche vonLein-wand-Lappen um so naher lag, je weniger es den