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2 (1842) (1842)
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den Getraide- und Sägemühlen darauf gebracht, sich derMühlcnstampftn zu besserer Bereitung des baumwollnenPapierstoffes zu bedienen, und dann auch gebrauchte bäum-wollne Lappen für diesen Zweck zu verwenden; welchesletztere deshalb sehr wahrscheinlich wird, weil die Schrift-steller des zwölften Jahrhunderts schon anfangen, von Pa-pier zu reden, welches „aus den Ueberrestcn alter Kleidungs-stücke" (ex reguris veterui» psnnoi »m) gemacht sey; undworauf man um so eher verfallen mußte, da leicht zu be-merken war, daß gebrauchte daumwollne Abgänge sich weitleichler durch eine Stampfmühle klar machen ließen, alsfrische, noch ungebrauchte Baumwolle.

Eben deshalb aber verbesserten sich auch die Baum-wollen-Papiere immer mehr; und wirklich gewannen sieam Ende solche technische Eultur, daß es schwer siel, sievon ihren bald unumschränkt regierenden Nachfolgern, denleinenen Papieren, zu unterscheiden.

Doch, dieß führt uns von selbst auf den Ursprung desleinenen Papiers, als desjenigen, welches allen übri-gen, früherhin gebräuchlichen Sorten seit dem vierzehntenJahrhunderte so vollständig den Rang ablief, daß es baldallein den Platz als beste Schreibgrundlage einnahm.

Die Lein pflanze ist zwar durch ganz Europa ver-breitet, war jedoch immer mehr den nördlichen Theilen diesesWelttheils eigen. Schon die alten Deutschen und Gallierbauten Lein, brauchten ihn zur Weberei, und verstandensogar ihre Leinwand zu färben. Auch in Italien wardschon frühzeitig an der Allia, dem Po und dem TessinoLein gebaut; eben so in Spanien bei Tarragona.

Da nun auf diese Art den europäischen Nationen derLeinbau und die Weberei von leinenen Stoffen als gemein-