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2 (1842) (1842)
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und Eselsfellen bereiteten eigentlichen Pergamente an-gedeutet ward*).

Sollten nun aber auch die Araber nicht als die wirk-lichen Erfinder des Baumwollen-Papiers zu betrachtenseyn, so gebührt ihnen doch der Ruhm, sich um die tech-nische Bereitung und Vervollkommnung desselben wesent-liche Verdienste erworben zu haben. Sie hatten an mehre-ren Orten bedeutende Fabriken für dieses Material, wienamentlich zu Septa, dem heutigen Ceuta, an deräußersten Spitze von Afrika. Von hier aus wurde auchnicht nur das ganz nahe gegenüber liegende Spanienzeitig mit Baumwollen-Papier versorgt, und auf diesemWege letzteres Product allmählig in Süd-Europa weiterverbreitet, sondern es entstanden auch in Spanien selbst,das ohnedieß bald von den Arabern besetzt ward, eigeneBaumwollen-Papier-Fabriken, unter welchen die zu Zkativa,Valencia und Toledo in Kurzem großen Ruf erlangten.Auch konnte dieß um so leichter geschehen, da das Haupt-Material hierzu, die Baumwolle, schon vor dem Ueber-gange der Araber nach Spanien in mehreren Theilen diesesLandes, und namentlich im Königreiche Valencia durch diePhönizier oder Karthaginenser von Afrika aus einheimischgemacht worden war.

Zur Bereitung des Baumwollen-PapierS benutzten die

*) Vergl. darüber das Zeugniß des, in's neunte Zabrhundertgehörigen Klostergeistlichen Tntilo oder 'kl>eo>,l>il»» ?,n«I>xterzu St. Gallen, rm 2t. Kapitel seiner merkwürdigen Schrift >Ieomni «cienli!, srlis ziinxeixli, welche Lessing im sechsten Stückeseiner Beiträge zur Geschichte und Litteratur, Berlin I78l. 8.,S. Z u. ff. aus einer Handschrift der Wolfenbüttler Bibliothekvollständig hat abdrucken lassen.