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mals mi ungebundenes Exemplar seiner Mitglieder darin zurückgelassen,und davon stammten alle die Wandalen, Friesen, Schwaben, Teutonen,Sachsen, Thüringer n. s. w., die noch hent zu Tage in Göttingen, horden-weis und geschieden durch Farben der Mützen und der Pfeisenguäste, überdie Weendcrstraßc einherziehen, auf den blutigen Wahlstätten der Rasen-mühle, des Ritschenkruges und Bovden's sich ewig unter einander herum-schlagen, in Sitten und Gebräuchen noch immer wie zur Zeit der Völker-wanderung dahinleben, und theils durch ihre Duces, welche Haupthähneheißen, theils durch ihr uraltes Gesetzbuch, welches Komment heißt und inden legibus burburnrnm eiue Stelle verdient, regiert werden."
Heine, dem ein scharfes Auge für die Wahrnehmung der Lächerlichkeitsolcher Zustände gegeben war, bereut daher bald seinen Fortgang vonBonn, und schon am 29. Oktober bekennt er offen in einem Briefe anseine westfälischen Freunde^), dass ersieh in Göttingen furchtbar ennuyiere:„Steifer, patenter, schnöder Ton. Zeder muss hier wie ein Abgeschiedenerleben. Nur gut ochsen kann man hier. Das war's auch, was mich Herzog.Oft wenn ich in den Trauerweiden-Alleen meines paradiesischen Benl's zurZeit der Dämmerung dämmerte, sah ich im Verklärungsglanze vor mirschweben den leuchtenden Genius des Ochsens, in Schlafrock und Pan-toffeln, mit.der einen Hand Mackeldey's Institutionen emporhaltend undmit der andern Hand hinzeigend nach den Thürmen Georgia Augnsta's."In demselben Briefe beklagt er sich, dass Hosrath Benecke der Einzigesei, welcher über altdeutsche Literatur lese, und txirribils «lietu — nurnenn Zuhörer habe. Zn der geringen Zahl Göttinger Studenten, welchesich, außer Heine, damals für die ältere deutsche Literatur interessierten, ge-hörten die Münsteraner Z. Funcke und Benedikt Waldeck, die schon seitdem vorigen Zahre dort verweilten. Beide beschäftigten sich um sene Zeitvielfach mit poetischen Versuchen, ^ und, wenn wir dem Nrtheil Heines,der viel mit ihnen zusammen kam, glauben dürfen, nicht ganz ohne Glück.„Viel Vergnügen hat mir die Bekanntschaft deines Freundes Funcke ge-macht", schreibt er an Steinmann im Frühling 1821. ist einherzlich guter Zunge. In seinen Gedichten spielen zwar die alten heid-nischen Götter die Hauptrolle, und die schöne Daphnis ist seine Heldin;doch haben seine Gedichte etwas Klares, Reines, Bestimmtes, Heiteres.Er hat mit sichtbarem Vortheil seinen Goethe gelesen, und weiß ziemlichgut, was schön ist. Sein Hauskamisol Waldeck ist ein sehr guter Poet