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1 (1867)
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und durch den erinnerungsreichen Teutoburger Wald, vor Allem aber derVerkehr mit dem schlichten, kernigen Menschenschlag jener Gauen ihnerfrischte und aufheiterte, sagt uns folgende Stelle eines Briefes, den erfünf Vierteljahr' später an Or. H. Schultz in Hamm, den HerausgeberdesRheinisch-westphälischen Anzeigers", schrieb:Der September 1820schwebt mir noch zu sehr im Gedächtnis. Die schönen Thäler um Hagen,der freundliche Overweg in Unna, die angenehmen Tage in Hamm, dieAlterthnmer in Soest, selbst die Paderborner Heide, Alles steht noch le-bendig vor mir. Ich höre noch immer, wie die alten Eichenwälder michnmrauschen, wie jedes Blatt mir zuflüstert: Hier wohnten die alten Sachsen,die am spätesten Glauben und Germanenthnm einbüßten. Ich höre nochimmer, wie ein uralter Stein mir zuruft: Wandrer, steh! hier hat Arminden Varus geschlagen! Man mnss zu Fuß, und zwar, wie ich, in östrei-chischen Landwehrtagemärschen, Westfalen durchwandern, wenn man denkräftigen Ernst, die biedere Ehrlichkeit und anspruchslose Tüchtigkeit seinerBewohner kennen lernen will".

Mehr als zwanzig Fahre sollten vergehen, bevor H. Heine als ge-feierter Dichter, dessen Ruhm die Welt durchhallte, diese Gegenden, die erals junger Student mit leichtem Ranzen und schwerem Knotenstocke durch-pilgert hatte, zum ersten und letzten Mal wiedersah. Er war inzwischenein Anderer geworden in Herz und Gesinnung; manche Erinnerung, dieeinst so schwärmerische Gefühle in ihm wachgerufen, weckte auf der Lippedes gereiften Mannes nur noch ein spöttisches Lächeln aber mit jugend-licher Wonne vernahm er wieder denlispelnd westfälischen Accent", undsetzte imWintermärchen" seiner unverringerten Liebe für dielieben,guten Westfalen, ein Volk, so fest, so sicher, so treu, ganz ohne Gleißenund Prahlen", nach seiner humoristischen Weise ein freundliches Denkmal.

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