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kraft seines großen Landsmanns dir' freudigste Bewunderung, die Hand desCornelius ist ihm „eine lichte, einsame Geisterhand in der Nacht der Kunst",und im Sommer 1828 schreibt er aus Genna: „Ich habe diese letzteMalerhand nie ohne geheimen Schauer betrachten können, wenn ich denMann selbst sah, den kleinen scharfen Mann mit den heißen Augen; unddoch wieder erregte diese Hand in mir das Gefühl der tranlichsten Pietät,da ich mich erinnerte, dass sie mir einst liebreich ans den kleinen Fingernlag, und mir einige Gesichtskontonren ziehen half, als ich, ein kleines Büb-chen, auf der Akademie zu Düsseldorf zeichnen lernte, 2«) ^
Inzwischen nahte die Katastrophe des großen Kaiserdramas heran,Napoleon hatte den Wendepunkt seines Glückes erreicht, seine hochfliegend-sten Wünsche waren erfüllt, durch die Geburt eines Thronerben schiensogar der Bestand seiner Herrschaft für kommende Geschlechter verbürgtzu sein; aber der Glanz seines Geschickes verblendete ihn, und baldgenug sollte das prophetische Wort sich bestätigen, welches Pozzo di Borgoin Anlass der Geburt des Königs von Rom zum englischen Gesandten inSt. Petersburg gesprochen: „Napoleon ist ein Niese, der die hohen Eichenim Urwald niederbeugt; aber eines Tages sprengen die Baumgeister ihreFesseln, stürmisch werden die Eichen empor rauschen, und den Riesen zer-schmettern," Noch freilich stand der Riese aufrecht in trotziger Kraft; aberschon ging ein unheimliches Flüstern durch die gefesselten Eichen, und rannteweiter von Stamm zu Stamm. Die vereinzelten Besreinngsversuche einesKatte, Dörnberg, Schill mochten erfolglos geblieben sein: der Geist, dersich in ihnen aussprach, lebte fort in den Männern des Tngendbundes, inden Fenerseelen eines Stein und Hardenberg, in den Heldenherzeu einesAork, Blücher, Scharnhorst und Gneisenan,
Zuerst im Fahre 1811, und dann wieder im Monat Mai 1812 kamder Kaiser nach Düsseldorf, und unvergesslich war der Eindruck, den seineErscheinung auf den dreizehnjährigen Gymnasiasten hervorbrachte. „Wieward mir, als ich ihn selber sah, mit Hochbegnadigten eigenen Augen, ihnselber, Hosiannah! den Kaiser. Es war" — so erzählt H. Heine 2V) -„in der Allee des Hofgartens zu Düsseldorf. Als ich mich durch das gaf-fende Volk drängte, dachte ich an seine Thaten und Schlachten, mein Herzschlug den Generalmarsch — und dennoch dachte ich zu gleicher Zeit andie Polizeiverordnnng, dass man bei fünf Thaler Strafe nicht mitten durchdie Allee reiten dürfe. Und der Kaiser ritt rnhig mitten durch die Allee,