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1 (1867)
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Zählung dieser Thatsache es sich nicht versagen kann, die mnthwilligstenSpekulationen darüber anzustellen, wie er sich wohl im schwarzseidenenMäntelchen des römischen Abbecke, im Violettstrnmpf des Monsignore, imrothen Kardinalshute, oder gar mit der dreifachen Krone ans dem Haupteausgenommen hätte, den Segen ertheilend der Stadt und der Welt!

Etwas deutsche Sprache", berichtet Heine an einer anderen Stelle^)lernte ich auch von dem Professor Schramm, einem Manne, der ein Buchüber den ewigen Frieden geschrieben hat, und in dessen Klasse sich meineMitbnben am meisten rauften". Der Unterricht in der Mathematik wardem Professor Bremer übertragen, die griechischen und lateinischen Klassikerwurden von Professor Krämer expliciert, während der Abbs d'Aulnoie,ein emigrierter Franzose, der eine Menge Grammatiken geschrieben undeine rothe Perücke trug", der französischen Klasse vorstand. Zu seinenLehrfächern gehörte, außer der Rhetorik und Dichtkunst, auch die Ilistoirssllsmnncks. Er war im ganzen Gymnasium der Einzige, welcher deutscheGeschichte vortrug, und in seinen Lehrstnnden fielen bei dem Versuch, dieZöglinge zum Verständnis und Gebrauch der französischen Sprache heranzu dressieren, oft die ergötzlichsten Scenen vor.Da gab es manches saureWort", erzählt uns Heine im Buche Do Kranä.Ich erinnere mich nochso gut, als wäre es gestern geschehen, dass ich durch In roliAion viel' Un-annehmlichkeiten erfahren. Wohl sechsmal erging an mich die Frage:lilonri, wie heißt der Glaube ans Französisch? Und sechsmal und immerweinerlicher antwortete ich: Er heißt !s ooöckit. Und beim siebenten Male,kirschbrann im Gesichte, rief der wüthende Examinator: Er heißt In roliZion und regnete Prügel, und alle Kameraden lachten."

Am Ende jedes Schuljahres fanden in: Lyceum öffentliche Prüfungenstatt, und einige der Zöglinge trugen bei dieser Gelegenheit auswendiggelernte Gedichte vor. Auch Harry traf einstmals das Loos, bei dem feier-lichen Schnlaktns ein solches Gedicht zu deklamieren. Der junge Gym-nasiast schwärmte zu jener Zeit für die Tochter des Oberappellations-gerichts-Präsidenten von A ein hübsches, schlankes Mädchen mit langenblonden Locken. Der Saal, in welchem die Festlichkeit stattfand, war Kopfan Kopf gefüllt. Vorn auf prachtvollen Lehnftühlen saßen die Schulinspek-toren, und in der Mitte, zwischen denselben, stand ein leerer goldener Sessel.Der Präsident kam mit seiner Tochter sehr spät in den Saal, und esblieb nichts Anderes übrig, als dem schönen Fräulein auf dem leerstehen-