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saumselige sütozwns von Nürnberg, sondern eine recht herzlicheBitte, deren freundschaftliche Gewährung meine liebe Frauund mich höchst glücklich machen wird. — Meine kleine Fa-milie, die jetzt die einzige Freude meines Lebens ausmacht, hatiu diesen Tagen einen Zuwachs von einem allerliebsten kleinenMädchen erhalten, und dieses bin ich Willens Ihrer MamselTochter so ähnlich zu machen, als es möglich ist, zumal dadessen vollkommene Bildung und Gesundheit mir wenigstensHoffnung zu einem glücklichen Erfolg von der Seite geben.Um also so früh als möglich das Werk anzufangen, so nehmeich mir die Freiheit bei Ihnen, tbeuerster Herr Vetter, gehor-samst anzufragen, ob ich meinem Kinde bei der Taufe den Na-men Ihrer geliebten Mamsel Tochter beilegen lassen darf. Ver-sagen Sie, gütiger Freund, mir und meiner lieben Frau, demeinzigen weiblichen Geschöpf, mit dem ich, und das mit mirleben konnte, und dem ich mein Leben und meine jetzige Ruhezu danken habe, diese Freundschaft, ja ich möchte sagen diesenTrost nicht! Ich bitte also gehorsamst um eine gütige Mitthei-lung des ganzen Vornamens, wovon ich nur die Anfangsbuch-staben kenne und um die Bezeichnung desjenigen darunter, beiwelchem sie von Ihnen genannt wird. Ich dächte das Kindetwa am Lten Osterfeiertage taufen zu lassen und bis dahinvon meinem lieben Herrn Vetter Nachricht zu erhalten, wennnicht die Retter unsers Vaterlandes den Posten unabsichtlichHindernisse in den Weg legen. Auf alle Fälle aber werde ichdie Taufe so lange anstehen lassen, bis ich von Ihnen höre.Zur Mitgevatterin habe ich Madame Köhler, die verwittweleTochter Herrn Dieterichs, ersehen, deren einzige Tochter, einvortreffliches Kind von tt Jahren, meiner lieben JungserBaase Stelle vertreten wird.
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