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O nein! Das kann ich doch nicht, so Abschied nehme».Empfangen Sie meine herzlichen Segenswünsche, theuersterFreund, zu Ihrem neuen Stande! Nun sind Sie ein Mann,denn wahrlich ich getraue nicht recht zu sagen, was man ist,wenn man nicht verheirathet ist — doch led ig ist ein herrli-ches Wort. Empfehlen Sie mich Ihrer Frau Gemahlin. Ichbin mit wahrer Hochachtung, Verehrung und Freundschaft rc.
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Göttingcn, dm ö. Juni 17SS.
9?un, theuerster Freund, tausend Dank für Ihre Vergebungmeiner Sünden. Es soll nicht wieder geschehen. Ich will ge-wiß präcise antworten. Freilich Jammerschade, daß sich aufdas Fleisch nicht rechnen läßt, sobald die Nerven schwach find.Ich habe wahrlich den besten Willen, kann aber gar nicht aufmich oder eigentlich meine Gesundheit rechnen.
Für Ihre herrlichen Bemerkungen über die Guillotine')bin ich Ihnen recht sehr verbunden. Gerne rückte ich sie ein,wenn die Damen so was vertrügen, diese Untersuchungen sindin der That ein wenig schauderhaft. Auf alle Weise würdeich aber den Aufsatz aufnehmen, wenn Sie mir erlaubten, Siezu nennen. Denn Beiträge von solcher Hand kann maneiniger hysterischen Trembleusen wegen nicht weglegen. Ich er-bitte mir hierüber Ihre baldige geneigte Erklärung. Mir isteingefallen, sollte nicht eine Durchschneidung des Rückenmarksdoch allem Bewußtsein ein Ende machen? In Darmstadt töd-
') Band Vi. S. 252 ff. Sömmerr. Leb. v. R. Wagner II. S. 270.