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einem nicht wie ein Kümmelkörnchen zwischen den Zähnen ste-cken geblieben, oder in die unrechte Kehle gekommen wäre.
O! daß aus der Heirath Nichts geworden ist, das thutmir leid. Machen Sie, machen Sie mit bedächtlicher Geschwin-digkeit; Sie Heirathen sonst nie, und das sollte mir der Weltwegen leid thun und Jhrentwegen. Ich nenne die Welt zuerst,weil ich glaube, daß Sie mit sich selbst in jedem Stande fertigwürden, aber es gibt Grade des Fertigwerdens. Machen Siees aber ja zur Bedingung, daß Sie Ihre Frau fortjagen, wennsie keine Kinder kriegt. Ehe ich eine Frau haben wollte, diemir keine Kinder brächte, lieber wollte ich mir eine malenlassen, oder mich in die Muttergottes verlieben. O es liegtin der Männerphantasie eine Schöpferkraft, in der weiblichenSeele alsdann Dinge zu finden, oder (wenn Sie wollen) hin-einzudenken und zu dichten, die dieser Race einen Werth geben,wovon Ihr Ledigen keinen Begriff habt. — Also, liebster Söm-merring, geheirathet, geheirathet.
Hr. Dr. Wolff ist abgereiset und wird vor Mitte des Maischwerlich bei Ihnen eintreffen. Schade, daß er das Ohr nichtsehen konnte, er ging den Mittwoch ab, und ich erhielt es denFreitag. Sie werden gewiß an diesem wirklich noblen Hollän-der Freude haben. Ich kann aufrichtig sagen, ich habe ihnnicht bloß geschätzt, sondern wirklich geliebt. Sie verehrt erüber Alles, er sieht so auf Sie jetzt, wie Sie ehemals aufCampern, präciser kann ich mich nicht ausdrücken. Sagen Sieihm, sobald Sie ihn sehen, daß ich ihn nie vergessen würde.
Unserm lieben Forster danken Sie für sein vortreffliches Ge-schenk, und sagen Sie ihm, daß ich ihm schreiben würde, so-bald ich sein Buch zum zweitenmal gelesen haben werde. Esist unglaublich viel Großes und Gedachtes in dem Buche. Bie-