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Gedanken hält, sondern mit einem Eigendünkel vertheidigt, deres wahrscheinlich macht, er halte, die ihn billig deswegen ver-lachen, für arme Tröpfe. Setzen Sie einmal, F. würde beidem neuen Observatoriumbau hier gebraucht, und käme mit soEtwas angezogen, womit man sich vor der ganzen Welt pro-stituirte, und behauptete, daß er Recht hätte, welches er gewißthun würde; und ich glaube, wenn Bradley gegen ihn dispu-tirte, würde er in baierischem Deutsch fortsirömcn, was müßteman mit einem solchen Manne anfangen? Ich glaube, manmüßte ihn vom Observatorio removiren. Ich sage hiermit garnicht, daß der Mann keine Verdienste habe, er hat gewißsehr große; oder daß Oberndorf durchaus recht gehandelt hätte,der hat gewiß in den meisten Fällen Unrecht. Daß z. E. dasPassageinstrument zu Mannheim noch nicht ausgepackt ist, ver-diente an allen Galgen in der Ober- und Unterpfalz bekanntgemacht zu werden; aber, daß ein Mann, der freilich dieWahrheit sehr oft sagen mag, aber gewiß mit untergemischterOffenbarung eigener Blöße, und fast unausstehlichem Eigen-dünkel, daß der Nichts ausrichtet, das glaube ich gerne; erwürde auch bei mir Nichts ausrichten. Ferner will er sich durcheinen Magneten von einem Blutfluß, glaube ich, geheilt ha-ben. — Auch glaubt er an Magnetismus mitunter. Ja sogaran das Degendrehen, (Letzteres ist wirklich horrend), davon hater Facta erzählt, die offenbar erdichtet waren. — Was ichvon ihm glaube ist dieses, daß er das Alanoeuvrv der prakti-schen Astronomie vortrefflich inne hat, daß er in seinem Dienstthärig und treu sein würde, und ein sehr brauchbarer Mannauf einem 2ten Platz eines Observatorii sein könnte, alleinsein unbändiger Eigendünkel würde ihn sehr bald mit dem Di-rccteur entzweien, und so müßte er wiederum remvvirt werden.