Druckschrift 
2 (1867)
Entstehung
Seite
298
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fenherzig von diesem Manne schreibe. Ich weiß, Sie werdenkeinen Gebrauch gegen ihn davon machen, der im Grundebedauerungswürdig ist und wahrscheinlich Unterstützung nichtbloß bedarf, sondern auch verdient. Er trägt den Saamenseines Unglücks überall mit sich, und wird daher schwerlich ir-gend sein Glück machen. Er ist nämlich entsetzlich von sichselbst eingenommen, und hält sich für das s und das o derAstronomie, und daß er dieses werden würde, hat (nach seinerbeiläufigen Aussage) der Himmel schon in seiner frühestenKindheit durch gar nicht zweideutige Zeichen der Welt angekün-digt. Dieses macht ihn so entsetzlich csprioieux und herabsehendin seinen Dißpüten, daß es kaum mit ihm auszuhalten ist,und das sogar noch in dem Augenblick, da man ihn einerwirklich groben Ignoranz gezeiht hat. Weil diese Beschuldi-gung hart ist, so muß ich Ihnen eine Probe geben. Ich fragteihn, wie ihm der Herschclsche Tubus hier gefiele? Er wäresehr unter seiner Erwartung. Nun das war recht gut, er istunter mehrerer Leute Erwartung gewesen. Allein nun: Ervergrößert sehr wenig, fuhr er fort. Wie haben Sic dieses ge-funden, fragte ich ihn? Das kann ich gleich sehen, war dieAntwort, der Mond schien mir dadurch etwa franz. Li-nien im Durchmesser zu haben, und da weiß ich schon:c.Ich glaubte, die Stube fiele mir auf den Kopf. Ich siel ihm indie Rede: allein wie weit schien Jbnen denn das Bild vomAuge? Er sagte etwa 8 Zoll, und auf diese Distanz sehe erAlles. Ich mochte gegen dieses kindische Behaupten bei-bringen, was ich wollte, so war er wie taub, und demonstrirteimmer weg. Hier fing mir an die Geduld auszugehen, undich war auf dem Punkt ihm zu sagen: über so Etwas, dächteich, disputirte man nicht mehr, sobald man nur die rechten