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2 (1867)
Entstehung
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hiesiger Obrist veranstaltet habe, um dm Charmanten einigerunter den Helgolandsfahrern einen kleinen Schrecken einzujagen,denn klein konnte er hier nur sein, weil solche Neuigkeiten hiergewiß, wenn sie wahr sind, eher bekannt werden, als sie anden Setzer in Hamburg gelangen. Mißlungen aber ist derStreich in allem Betracht, indem wir 24 Stunden eher als dieZeitung hier angekommen sind.

Die Relation von dem bei dem Feuerwerk vorgefallenenUnglück hat mich recht schaudern gemacht, so wie Alle, denenich es erzähle. Der Vorfall ist gar zu schrecklich, und ich kannwirklich ohne meinen Kopf zu halten kaum daran denken. Ichmöchte wohl wissen, ob bei dem Feuerwerk auf dem Wassernicht doch wieder heimlich Damen zugegen gewesen sind. Oderhaben sie das Gelübde, nicht wieder bei ähnlichen Gelegenheitenzu erscheinen, erst gethan, nachdem dieses auch abgebrannt ge-wesen ist?

Observirt habe ich nunmehr einen Tag und zwei Nächte,und in voriger Nacht einen sehr herrlichen Nordschein gesehen,der über 130 Grade des Horizonts einnahm. Was mir beson-ders dabei vorgekommen ist, war, daß die auffahrenden Strah-len sich alle, sich selbst parallel, von Osten nach Westen be-wegten, wenn sie nämlich eine Bewegung hatten, oder wennsie breiter wurden, es allemal nach Westen zu wurden; aberwenn in ihrer Nähe neue entstanden, diese auch allemal aufihrer westlichen Seite entstanden, und doch hatte die dunkleWolke, die ihnen allen gleichsam zur Basis diente, eine sehrlangsame Bewegung von Westen nach Osten.

Nun wieder Etwas aus der Helgolander Reise. An demMorgen, da es so heftig wehete, fuhren wir auch an der be-rüchtigten Stelle vorbei, wo so mancher ehrliche Matrose sein