Druckschrift 
2 (1867)
Entstehung
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nen Mechanismus der Elektricität das Gefäß, wenn ich indieser Bildersprache fortfahren darf, noch mehr ausgeleert,obgleich es schon sähig gewesen wäre, so voll wie es war, je-nen geringen Überfluß aufzunehmen. Schon daß sich die Ma-terie in der Erde durch den in der Wolke zurückdrängen läßt,ist ein Beweis, daß relative Leerheit stattgefunden haben müsse,sonst würde sich die Materie nicht haben zurückdrängen lassen;also kann von jenem Zurückdrängen im Grunde Nichts weiterveranlaßt werden, als bloße Beschleunigung des Überganges.Ich glaube mich jetzt Ew. Wohlgeboren verständlich gemachtzu haben. Übrigens halte ich jene Erscheinung vom Zurück-drücken für eine der wichtigsten die wir kennen, und wir wüß-ten fürwahr von Elektricität Nichts, wenn wir sie nicht kenn-ten. Ich bin daher so sehr mit Ew. Wohlgeboren über diesenArtikel eins, daß ich immer sage: Übergang von elektrischerMaterie in einen gleichgültigen Körper fände in der Natur niestatt; der positive Funke schlage immer auf negative Körper,(und vioo vorsa) nie auf gleichgültige. Ja, ich habe, und ichglaube mit Recht, auch diese Theorie auf den Magneten aus-gedehnt. Ich sage nämlich, der Magnet ziehe nie Eisen,sondern bloß Magnete. Aber er macht sie sich erstausdem Eisen. Dieses scheint mir überhaupt eine so allgemeineVerfahrungsart in der Natur zu sein (Assimilation), daß ich zu-weilen Neigung bei mir verspürte, Ähnlichkeiten dazu selbst inder moralischen Welt aufzusuchen. Es ist vielleicht bloß Ein-wirkung in einem frühern Stadio betrachtet. Die Gewit-terwolke, die unfern natürlichen Antheil von Elektricität zurück-drückt, schlägt doch wirklich schon ein. Wer weiß, ob es nichtim Jahr Christi 3t)li0 Frauenzimmer geben wird, die von die-sem Zurückdrücken sterben und wo der Zug einer Gewitterwolke