Druckschrift 
2 (1867)
Entstehung
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was ich schöpfe und auf ihn gieße, sogleich wieder dahin ab-fließt wo es hergenommen worden war. Er ist alsdann einGefäß ohne Boden. Will ich das Gefäß füllen, so muß ichihm einen Boden geben (hier von Nichtleitern). Nun geht dieFüllung von Statte». Wenn ich also den Conductor einerElektrisirmaschine elektrifire, so Pflegte ich zu sagen, jetzt schö-pfen wir aus dem allgemeinen Vorrath und bringen es in die-ses Gefäß. Wird dieses mit der Erde verbunden, so fließt Al-les wieder in das Meer zurück. Ich gebe dieses aber bloß fürein nicht unschickliches Bild aus, sobald ich mich Frank-lins Vorstellungsart bediene, für weiter nichts. Auf diese Weisewürde gar kein Gewitter entstehen können, wenn die Wolkemit der Erde oder ihr Vorrath mit dem großen Reservoir inVerbindung wäre, weil gar keine Anhäufung gedenkbar ist.So habe ich die Sache in der Recenston verstanden. Die Erdeenthält sehr viel elektrische Materie; sie ist aber auch ein sehrgroßes Gefäß, worin also noch immer Raum ist, den Überflußeines kleinern aufzunehmen, das zum Überlaufen gebracht wird.Ich sage nicht, daß durch das -j- L der Wolke in der Erdeein Mangel entsteht, der nur die Wolke zum Wiederersatz-thigt. Der Gewinn der Wolke ist kein merklicher Verlust fürdie Erde, gerade so wie eine Regenwolke von vielen Ouadrat-meilen kein Verlust für das Weltmeer ist. Ist die Wolke über-laden, so strömt ihr Vorrath in die Erde über, weil dort im-mer Raum ist sehr viel aufzunehmen, selbst wenn es auch Ma-terie wäre, die ihr vorher nicht entzogen geworden wäre. SoEtwas würde den Blitz verursachen können, wenn selbst dasZurückdrücken, wie Sie es mit einem sehr schicklichen Namenfauch einem Bilde) nennen, nicht staltfände. Dieses Zurück-drücken befördert nur die Sache. Es wäre durch diesen eigc-