Druckschrift 
2 (1867)
Entstehung
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wäre ein metallenes (kupfernes oder bleiernes) Dach, das dieErde berührte, und selbst mit der in die genaueste Verbindunggebracht wäre. Die nächste, ein solches Dach, nicht größer alsdie gewöhnlichen Ziegeldächer, von dessen Ecken man bleierneRöhren bis an die Erde und von da etwa durch Kupferdrathbis zum nächsten Wasser leitete. Eine solche Einrichtung be-dürfte keiner Stange den Blitz zu reizen. Wenn er das Dachtrifft, so fließt er, augenblicklich unsichtbar gemacht, in dieErde und verliert sich. Allein da alles dieses sehr kostbareEinrichtungen sind, so würde ich folgende empfehlen, aber auchbei gegenwärtiger Ungewißheit der Sache nichts wei-ter nachgeben, zumal bei einem Pulverthurm. Wäre das Dacheine Pyramide oder ein Kegel, so müßte auf dem Gipfel dessel-ben (weil man nun durch Höhe zu gewinnen suchen muß, wasder übrigen allgemeinen Leitung abgeht,) eine runde nicht all-zuhohe, etwa 4 bis S Fuß lange Stange von wenigstens 1Zoll im Durchmesser befestigt werden, deren oberes Ende, etwaauf einen halben Fuß scharf dreikantig gefeilt, sich in einerpyramidenförmigen Spitze endigte. Das dreikantige Ende könnteübergoldet, das übrige aber durch einen gewöhnlichen gegenden Rost sichernden Anstrich verwahrt werden. Von dieserStange an müßten über die 4 Ecken der Pyramide oder an 4Seiten des kegelförmigen Daches 2^ bis 3 Zoll breite Streifenvon dem gewöhnlichen Blei, dessen man sich zu Dächern bedient,gelegt werden, die sich entweder an einer bleiernen umhergeführtenDachrinne endigten, oder in Ermangelung derselben mit einemähnlichen Streifen am Ende des Daches verbunden würden. DieVerbindung dieses Bleis sowohl mit der Auffangungsstange selbst,als seiner Theile unter sich, müßte höchst vollkommen sein undja nicht durch bloße Vernietung oder gar bloße Berührung ge-