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lichen Streit in Leipzig über das: Erhalt uns Herr beiDeinem Wort, hat mich ineine Muse besucht, und ich habedas Lied nun so eingerichtet, daß es von allen Partheien ge-sungen werden kann. Ob Mocsius die Änderung billigen wird,weiß ich nickt:
Erhalt uns, Herr, bei Deinem Wort,
Und steur' des Pabsts und Türken Mord,
Und stürz' sie in die Grub' hinein,
Die sie machen den Christen Dein,
Und dann Deine Christen hinter drein.
Ich Härte noch Vieles zu sagen, wenn der gute Pfaff nichtmorgen vor Tage wegginge und ich nicht durch Besuch umalle Zeit gebracht worden wäre, die ich Ihnen zugedacht hatte.—
16.
Güttingen, den Asten Nov. 1787.
^o eben, liebster Freund, erfahre ich, daß ein Paquet vonHrn. Dieterich an Sie abgehen wird, und übersende daher denHrn. Herschel von Niepenhausen. Die Abdrücke enthalten dasDr. Will noch nicht, welches auf der Platte steht; Riepen-hausen verlangt dafür 4 Louisd'or und bittet sehr, daß dieSache einem guten Abdrucket übergeben werden möchte, erbietetsich aber, falls die Platte nicht aushalten sollte, ohne wei-tern Nachschuß noch eine zu stechen.
Was sagen Sie zu Herrn Dr. Olbers Verthridigung? Eswar mir leid, diesen vortrefflichen Kopf so früh nach dem Uni-versalfluido greifen zu sehen, ehe man Alles, was Reiz undEinbildungskraft vermögen, ganz durchprobst! hat. Joh. Ber-
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