Druckschrift 
2 (1867)
Entstehung
Seite
79
Einzelbild herunterladen
 

79

sei nicht ganz richtig in seinem Kopse. (Ich schreibe dieses sohin, wie ich es höre- Sie werben selbst erwägen, denn dieRichtigkeit im Kopfe ist sehr relotiv.)

k

An Hr. Fielding-Müller in Itzehoe.

Den Mcn März 178S.

AAenn mir Ihr edles Herz auch nicht aus persönlichem Um-gang, und nicht aus Ihren vortrefflichen Schriften bekanntwäre, so müßte ich etwas sein littla sliort ok tlro üovil Inmsoll',wenn ich es nicht in der noblen Langmuth erkennen wollte,womit Sie mir verworfenen Korrespondenten begegnen. Nichtdaß ich einer solchen Güte ganz unwürdig wäre, (das bin ichnicht), aber daß Sie, der so Etwas unmöglich wissen können,so bereit sind, mir Alles zu vergeben, das hat wirklich etwassehr Gutes und Großes. So wenig ich Vergebung von meinenFreunden verdiene, so sehr weiß ich sie aber auch zu erkennen,wenn sie erfolgt. Wenn mir künftigen Sommer der Gartenund die Kegelbahn nicht Hilst, so denke ich zwischen Michaelisund Weihnachten der Natur das geliehene Capital abzutragen,und alsdann zu sehen, was der plus ^one-as, der Julius üiveset ^.ncus machen. Doch hievon künftigen Sommer mündlich,mündlich mehr. Kommen Sie ja, lieber Freund. Sie ha-ben mir neulich Etwas geschrieben, das ich nicht vergessen habe;vielleicht läßt sich alsdann Etwas ausmachen. Sie logiren beimir in einem nicht sehr großen aber netten Stäbchen, das nurdurch die Nachbarschaft der Prinzen etwas lebhaft ist; Ihrnächster Nachbar unter ihnen , in demselben Hause, ist Prinz