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2 (1867)
Entstehung
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chen unterstützen, ohne diese ist Alles Nichts, denn wir sind,weis das Zuströmen der Luft durch Röhren auf einathmendeGeschöpfe betrifft, noch sehr im Dunkeln. Hier vermag dieTheorie wenig oder gar nichts. Soviel weiß man, daß dasEinathmen durch Röhren äußerst schwer wird, wenn sie langsind. Dieses hat man schon in Frankreich dem bei Boulogneverunglückten Istl.itor cko 1io?ier, der mit Röhren vor demMund in sirer Lust untertauchte, vorgestellt, und ihm begreif-lich zu inachen gesucht, daß seine Erfindung wenig Nutzen ha-ben würde. Er schlug sie nämlich zum Gebrauch der Leutevor, die die Stollen, Schächte und Gänge der Göttin Cloacinabesteigen müssen, und deren jährlich in Paris, weil nicht überdie Lustarten gepredigt wird, eine Menge umkommen.Allein so wie ich sehe, läßt Hr. W. durch verschiedene Röhrenein- und aushauchen, dieses ändert die Umstände freilich sehr,und ich glaube, daß die Sache verdient versucht zu werden. Esversteht sich von selbst, daß ich hiermit nicht meine, daß Ver-suche unter dem Wasser angestellt werden sollten, denn was dasWasser hierbei Widriges hat, läßt sich überwinden, sondern ichmeine bloß das Athmen durch Röhren. Dieses ist mir immerbei langer Dauer eine bedenkliche Sache. Denn wenn wirim Freien athmen, so ist alle die Luft, die unfern Mund be-rührt, sie liege rechts oder links, oben oder unten w., bereit inunsere Lunge zu dringen, und dieses erleichtert uns die Arbeit;liegt sie aber nur nach Einem Weg hin und wird noch dazudurch Reiben an den Seitenwänden aufgehalten, so möchte die-ses, wenn die Röhre nicht sehr weit wäre, die Operation docham Ende sehr schwer machen. Rathen Sie also dem gutenManne, den ich von mir zu grüßen bitte, diesen Versuch zumachen. Er muß aber dafür sorgen, daß nicht die mindeste