Druckschrift 
2 (1867)
Entstehung
Seite
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fürcktet, ein? Kleinigkeit, Alter thul auch Etwas dabei,freilich.

Noch zur Zeit fürchte ich im Ernst die Franzosen nicht.Ich kann mich irren. Allein je werter sie vordringen, destomehr vergrößert sich der Umfang. Denkt man sich die Ausbrei-tung sehr weit hinaus, so würden sie einzeln todt geschlagenwerden, und so Etwas könnte ihnen früher passircn. An Muthdazu fehlr es bei uns im Innern des Landes nicht, wie esauch sonst mit unfern Armeen stehen mag.

Tbeuerung haben wir unter unserer weisen Regierungschlechterdings nicht. Einige Veränderungen in den Preisender Dinge sind nicht der Rede Werth, wir haben es in nassenJahren sehr viel schlimmer gehabt, und wäre kein Krieg undkeine Furcht, so würde man davon nicht einmal reden.

Meine Zeit verstreicht, also nur noch kurz Einiges. Vier-zehn Tage vor der Revolution in Holland erhielt ich einen Rufnach Legden mit 2VV0 Fl. Gehalt und 5öll Fl. an Emolumen-tcn und Freiheit mir bessere Conditionen noch zu machen. Undwas mich besonders gefreut hat, war der Umstand, daß ich vonallen Curatoren, wovon 2 von der Oranischen und 2 von derpatriotischen Partei waren, einstimmig gewählt worden bin.Du kannst Dir, mein lieber Wetter, leicht denken, daß ich esausschlug, und zwar ohne unserer vortrefflichen Regierung nurein Wort davon zu sagen. Sie erfuhr es aber, und ich erhieltdas ehrenvollste Schreiben, eine Art von Dank, mit der Versi-cherung unter Siegel, bei der ersten Gelegenheit entschädigt zuwerden.

Vom Hogarth erhältst Du alle Fortsetzungen gewiß. Gottgebe, daß es im Frieden geschieht. Ich habe mich zu dieser Ar-beit entschlossen meiner Familie wegen. Hiervon künftig mehr.