Druckschrift 
2 (1867)
Entstehung
Seite
29
Einzelbild herunterladen
 

29

Das Zte Problem von dem Herausfliegen des Korks ist ge-wiß ein Mißverständnis?, es soll heißen: in die Bouleillehinein gedrückt. Dieser letztere Versuch ist gar gemein zurSee. und wirklich ein Spiel der Matrosen. Die Warme, wieDn meinst, kann es nicht sein, denn so merklich ist der Unter-schied der Warme nicht, und eine gut zugekorkte Bvutcille kannman schon in die Ofenröhre bei großer Hitze stellen, ohne daßder Kork herausfliegt, >a in manchen Fällen würde die Bvu-tcille eher springen, dergleichen Beispiele ich bei meinem Bierleider! nur zu ost erlebe, zumal da unter dem Wasser noch zuder Friction des Korks der Druck der darüberstehenden Wasser-säule kommt. Allein das Eindrücken ist sehr begreiflich, undwill ich Dich damit nicht aufhalten. Ja wenn man vorherdurch Gewichte versuchte, wie viel Kraft erfordert würde, denglatt oben abgeschnittenen Kork in die Bouteillc zu treiben, soließe sich die Tiefe sehr genau berechnen, auf die die Bouteillehinab gelassen werden müßte. Nähme man den Kork etwasdünner und talgte ihn obendrein etwas, so könnte man denVersuch in den Drcibrunnen anstellen, von denen mir die secl.Frau Schwanholtzin einmal sagte, daß sie unergründlich wären.Sie sagte mir dabei aber auch, daß die Kinder dorther geholtwürden, und wäre dieses, so würde nun freilich Hr. von Hal-ler auch nichts gegen die Unergründlichkeit einzuwenden haben,und ich als lüc-lossor Istiilosopliioo orllinarius et oselohsauch nicht.

Forster, dem ich von Deinem Beifall sagte, war herzlicherfreut und grüßet Dich bestens. Er bleibt bis Michaelis hier,und wird dann Darmstadt oft genug besuchen.

Empfehle mich Deiner Frau Liebsten, und Deinem Dau-phin, und meinen Bruder grüße, Alles recht herzlich. An Zwi-