Druckschrift 
2 (1867)
Entstehung
Seite
18
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Dank. Du wirst hoffentlich nicht auf den Einfall kommen,mir auch nur einen Pfennig zu schenken, denn ich kann es sehrviel besser bezahlen als Du, das merke ich wohl, und ich würdeauch nur eines Pfennigs Nachsicht für eine Beleidigung hal-ten. Thue es, mein lieber Vetter, wenn es möglich ist. Viel-leicht wäre einer aus dem Mainzischen zu erhalten. Ich werdekein Wort sagen, wenn Alles etwa 3 Louisd'or oder 27 Fl.Eures Geldes nicht übersteigt, aber immer zufrieden sein, wennes auch höher käme. Lnpienti soll

Unser braver Hofr. Richter liegt, indem ich dieses schreibe,auf dem Tode, und ich weiß nicht, ob er noch lebe» wird, wennDu diesen Brief erhältst. Es wäre ein kaum ersetzlicher Verlust.

Daß der kleine Junge so gut heran wächst, freut mich überAlles. Erzähle mir doch etwas mehr von ihm.

8.

Göttingen, de» 10. Febr. 173k.

wirst vor etwa 8 Tagen einen Brief von mir erhaltenhaben, worin ich versprach, meine Schuldigkeit zu entrichten undzwar mit der nächsten fahrenden Post. Weil ich Dir aber zu-gleich ein paar Garben aus unserer Kalenderernte beilegenwollte, fand es sich beim Nachfragen, daß keine gebundenen mehrda wären, und die losen Halmen wollte ich Dir nicht schicken.Hätte ich die Sache mit einein Strohseil ausrichten können, sohätte ich auch Wort gehalten.

Hierbei kommen also 3 Taschenkalender und 3 Musenalma-nache, die ich auf folgende Weise verlheilt wünschte. 1) gehörtder außen bemalte, und der in Seide gebundene Deiner