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2 (1867)
Entstehung
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lich von Frankreich abhängigen, einzuschließen. Zu diesem Bela-gerungscordon sind ihnen Hamburg und Bremen unentbehrlich,und auf diese soll jetzt ihr Auge gerichtet sein. Doch genughiervon. Es thut mir weh, in ein Raisonnement über möglicheVorfälle mich einzulassen, die ich nicht überleben würde, wennsie in Erfüllung gehen sollten.

Dein Antikantianismus hat mich herzlich gefreut, da ichgewiß weiß, wie Du die Sache nimmst. Er für seine Personist gewiß ein großer, und was wohl eben so viel Werth ist, einwohlmeinender, rechtschaffener Mann. Seine Kritik der reinenVernunft ist das Werk eines lllljährigen Studiums. Er hatlange über philosophische Systeme Vorlesungen gehalten, dadurchsind ihm eine Menge von Dingen freilich geläufig geworden,die es unzähligen Menschen, selbst von Geist, nicht sind, wenig-stens nicht zu dem Grade. Daher spricht er oft undeutlich, eheman mit ihm bekannt wird. Selbst K .. r weiß daher oft nichtsgegen ihn vorzubringen, als daß Leibniz z.B. so etwas schonvor li)0 Jahren gesagt. Aber Kant gibt sich auch nicht für denErfinder von Allem aus, er verbindet nur, was große Männerlängst einzeln gesagt und gedacht haben, und das zeigt, warumman so denken und sprechen müsse. Bekanntlich hat Aristarchvon Samos mehr als Illllg Jabre vor Eopernikus gelehrt, daßdie Sonne stille stehe und die Erde um sie herumlaufe, aberdas waren einzelne Lichtblicke, die sich in dem übrigen Wust vonDunkelheit wieder verloren. Kant spielt einmal, wenn ich nichtirre in der Borrede zu seiner Kritik der reinen Vernunft, aufso etwas mit großer Feinheit an. Das Gleichniß hält Stich.Man hat bisher geglaubt, wir seien das Werk der Dinge außeruns, von denen wir denn doch nichts wußten und wissen konn-ten, als was unser Ich uns angab. Wie also, wenn es gerade