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Forschung und Betrachtung zu verfolgen; wer ihn betratund in Lcssing'fcher Geradheitsich äusserte, lief Gefahr, keckerAnmaßung und dünkelhafter Vorlautigkeit verdächtig ge-macht zu werden- Aus dem ganzen, nicht kleinen Porratheästhetischer Lehrbücher und Hülfsmittcl dieses Zeitalters isteigentlich blos I. G. Sulzer's „Theorie der Künste"(1771, besonders nachdem sie von Ch. F.v Blankenburg(>786; 1792. 4. B.) staatlich litterärisch bereichert wordenwar, bemerkenswert!), weil sich reicher Stoff darin gesam-melt findet, der zu geschichtlicher Grundlage dienen undgründliche Untersuchungen fördern und erleichtern kann.
Für Bearbeitung des teutschen Sprachschatzes geschahviel. Die Cigenthümlichkeiten der Sprache.in einzelnenGegenden wurden gesammelt, viele Wurzelwörter ausge-mittelt, die Verwandschaft und Bedeutung der Ausdrückegenauer bestimmt. Johann Christoph Adelungsgcb. 17I2; st. d. 10 Sept. 1806) versuchte der Sprachlehre(-78» fll.) eine wissenschaftliche Gestalt zu geben; derfleissige Sammler I. F. Heynatz fst. «809^, C. PH.Moritz sst. »795si mit feinem Gefühl für Richtigkeit undSchönheit, und viele andere sind ihm gefolgt und mehrein Vervollständigung des Stoffes und Vereinfachung derBehandlung glücklich gewesen. Adelung' s „grammatisch-kritisches Wörterbuch der hochdeutschen Sprache" (2774 fll.;>79?. 6 B. 4.) ist eine festere Grundlage geworden, auf wel-cher nach I. H. Camp eund dessen Gehülfen, I. A. E b er«Harb u. m. auch in unseren Tagen fortgebaut wird. WasKlop stock undJ. H. Voß für philosophische Auffassungdes Sprachgeistes, besonders für teutsche Tonmessung gelei-stet und vorbereitet haben, wird immer dankbarer beachtetund wird zu vielseitigen Bereicherungen noch lange auffodern.
Wachler'S Vorl«s»nsm 21 Thl.