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voll; die Schauspiclergcfellschaften vermehrten sich. Zwarführten alle ein herumziehendes Leben und ihr künstlerischerWerth war sehr ungleich; doch erlangten mehre z. B. dieSchuch'schr, Ackermann'sche, Schönemanu'sche,Döbbcli n'sche durch einzelne wackere Mitglieder und durcheinen von Zeit zu Zeit regsamen Eifer für ihre Veredelung,nicht unverdiente Berühmtheit; keine mehr, rechtmäßiger unddauerhafter als die Koch-Feylersche; ihre Hanptzierdewar der wirklich große Künstler ConradEckhoflst. »778);die vollendetesten und gefeiertesten dramatischen Künstler sindaus ihrer Mitte hervorgegangen. Sie spielte in Leipzig,Dresden, Hamburg, Hannover, dann in Weimar und hatteihre glänzendste Zeit in Gotha und Mannheim. Der Standder Schauspieler genoß gesellschaftliche Achtung, welche jedochnach Verlaufeiniger Iahrzchude neuen Beschränkungen unter-worfen wurde. Auch das Hamburger Theater, an dessenVervollkommnung zuerst >^>767^, obgleich ohne dauerhaftenErfolg, dann besonders und mit Glück von Schröder ge-arbeitet wurde, das Berliner, Münchener zeichneten sich,wenigstens in einzelnen Zeiträumen vortheilhaft genug aus,erfreuten sich sorgsamerer Pflege, vielfacher äußerer Begün-stigungen und manchen künstlerischen Vorzuges. Abertreue Aufsicht und gute Verwaltung allein, so wenig wieangemessener Prunk und einzelne trcfliche Künstler vermö-gen nicht, eine Natioualbühne zu schaffen. Ihr wahrhaftesDaseyn hänget von ihrem inneren Leben ab, dieses vondichterisch reicher und vaterländisch cigcnthümlicher Kraft;und diese oft nur allzu sehr von der Gesinnung und vonden Foderungen derer, für welche sie thätig ist.
Lessing hatte einen Theil des dramatischen Vorrathsunserer Bühne kritisch streng zu prüfen und sichten ange-fangen, vieleMisgrisse, Verstoße gegen die Kunst, Blößen,
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