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»vollende Beschützer, unter denen Cardinal AlexanderAlbani bald sein Freund wurde, gewann durch Anschau-ung immer reichere Kunsterfahrung und durch beharrlichesStudium zunehmende Sicherheit des Gesühls und schärfereBestimmtheit im Verstehen und in Auslegung desselben; auchhatte der vertraute Umgang mit dem großen Maler AntonRaphael Mcngs aus Aussig fgeb. >728; st. d. Zo Jun.
dem Verfasser der von I. C. Füßli herausgege-benen geistreichen „Gedanken über die Schönheit und denGeschmack in der Malcrey" (Zürich 1762), auf seine rei»fere Kuustbildung nicht geringen Einfluß. Seine schrift-stellerische Thätigkeit begann in Teutschland mit „Gedan-ken über die Nachahmung der griechischen Werke in derMalcrey und Bildhauerkunst" (Dresden 1766; Leipzig1766), wurde aber erst in Italien, bey Erweiterung seineswissenschaftlich-künstlerischen Gesichtskreises recht ergiebigan treflichen Früchten; er beschrieb die Stosch'schc Samm-lung geschnittener Steine in französischer Sprache (1760);stellte sinnvolle Betrachtungen an „über die Baukunst derAlten" (Leipz. -761); gab die ersten treuen, allgemeineAufmerksamkeit erregenden Nachrichten „von den Hcrkula-uischen Entdeckungen" (Dresden 1762 fll.) , die er viermalin Augenschein genommen hatte; theiltc psychologisch merk-würdige Ansichten mit „von der Fähigkeit der Empfindungdes Schönen in der Kunst" (D. 1,63); oft eingedenk dergehaltvollen Aeussernngen seines kuusterfahreneu FreundesOcser, immer hindeutend aufcigenthümliche Verhältnisseseines KuuftlebeuS, daher nicht selten ctwaS räthselhaft,ganz durchdrungen von platonischer Kunsibcaeisiernug undruhig weilend bey Genuß und Betrachtung des Schönen,ergriffen vom griechischen Aumutbotone, gedankenreichund sein ironisch. Sem Hauptwerk, die //Geschichte der