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Umsicht, oft mit gefälliger Ironie. Jhnr gelang die Ei»^führuug des philosophischen GcsprächstyleS. statte seineAbhandlung „über die Empfindungen" (>7Z5) Anfsebenerregt, so gewannen ihm die „Philosophischen Schriften"(B. »761; Venn. -771. 2 Th. ij.) und „Phadon oder überdie Unsterblichkeit der Seele," (B. ^767; oft), mit ihrerleichtfaßiichcn gehaltvollen Darstellung und einfachen Schön-heit der Sprache, allgemeine Achtung, welche durch die„Morgenstunden, oder Vorlesungen über das Daseyn Got-tes" (B. 1735. Th. 1) kaum vermindert und durch die frommeWarme, womit er seinen Freund Lessing gegen die An-schuldigung des Spiuozistischen Atheismus vertheidigte(1786), nur vermehrt werden konnte. —Christian Fe-lir Weisse anS Annabcrg sgcb. 1726; st. d. 16 Dec.Wustch Kreisstcuereiunehmer in Leipzig fs. 276-), befreun-det mit den besseren Köpfen Teutschlands und ein ganzesMcnschenaltcr ungemein vielthätig für die vaterländischeLitteratur, gab die „Bibliothek" vom Äten Bande an al-lein heraus und sezte sie unter der Aufschrift „Neue Biblio-thek" (L- »766 — 1806.72 B.; die spateren Bände wur-den von dem Buchhändler Dyk besorgt) fort. In der Samm-lung seiner „kleinen lyrischen Gedichte" (L. -772. 3 Th.)haben die Amazonenlieder, die Nachbildung der Kricgslie-der des Tyrtaus und die Kinderlieber den meisten cigen-thnmlichcn Werth. Wie Lessing, und anfangs mit die-sem, ließ er sich die Vervollkommnung der teutschen Bühneeifrigst angelegen seyn; auch bereichert hat er sie, und waSergab, war, wenn auch viel geringhaltiger als Lcssingsdramatische Arbeiten, doch dankcswerth für damalige Be-dürfnisse. Durch sehr gutartige Schriften füx die Kinder-weit hat der wackere Manu zur Beförderung allgemeinererVolksbildung in Teutschland auf das fruchtbarste mitgx»