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mit den vielw'sscndcn Gelehrten Arlctius und Klosezugebracht, vielerlei Bücher zusammengekauft, die reichhal-tigen Schätze auf den städtischen Büchercyen durchsucht undunter anderen Scultctus dichterische Jugendarbeitengefunden, an Entwürfen und Vorsätzen mangelte es nicht,wohl an Ruhe und Ordnung, um dieselben zur Aueführungzu bringen; gelesen wurde viel, auch Spiuoza's Werke,gesammelt mancherlei); nur zur Ausarbeitung kam es nicht.Die Sehnsucht nach wissenschaftlichem Leben siegte ob;Lessing gab sOstern 1768^ seine Stelle auf, ging nachBerlin und g< Hörle nun ganz wieder der Litteratur an; mitrastloser Thatigkeit umfaßte er das Studium der Kunstund des Drama; er war ungemein flcissig. Der ersteTheil des schon in Breslau vorbereiteten „Laokoon, überdie Grünzeu der Poesie und Malerey" (B> 1766), und dasaus näherer Kcnntniß des Kriegerstandcs hervorgegangene,als ächtteutsche Sittendarstellung merkwürdige Schauspiel„Minna von Varnhelm" (>767) wurdcn beendet und ge-druckt, mehres eingeleitet. In dieser Vielgeschästig'eit fandihn eine Einladung, nach Hamburg zu kommen ued zurVeredelung der dort von Kunstfreunden umgestaltetenBühne durch leitenden Rath und belehrendes Urlheil mit-zuwirken; er nahm sie an sMär; 1767^ und schrieb ausBeruf seine he-rliche „Dramaturgie" (»768. 2 B.), derenWerth sich auf keine Zeit-und Ortsvcrhältnisse beschränkenläßt. Die mit Bode unternommene Anlegung einer Buch-handlung und Buchdruckerey mislang, da beide Männervon kaufmännischer Klugheit und von gemeinzünftigen Vor-sichtsmaasregeln nichts hatten und verstanden; im Selbst-verlage erschienen seine „Antiquarische Briefe" (1768.2 Th.) gegen Christian Adolph Klotz in Halle sgeb.»788; st. 1771^, her sich als Parteyhanpt und Schieds-